medien

Tanz - Logo

quellenkunde________

arila siegert

hat es ihrer Lehrerin Gret Palucca und Kollegen wie Ruth Berghaus oder Peter Konwitschny gleichgetan und der Berliner Akademie der Künste die Archivierung ihrer Regieunterlagen, Arbeitsnotizen und persönlichen Lebenszeugnisse anvertraut. In über zehn Jahren ist ein Materialschatz im Umfang von über 90 Archivkästen herangewachsen, den Regine Herrmann, die Herausgeberin des Buches «Arila Siegert: Tänzerin, Choreografin, Regisseurin», nun im Auftrag der Akademie gehoben und aufbereitet hat.

Unter Einbezug weiterer archivalischer Quellen ist ein vielschichtiges, reich bebildertes werkbiografisches Dokumenten-Buch entstanden, das den künstlerischen Weg Arila Siegerts­ in drei Kapiteln nachzeichnet und mit einem umfangreichen Anhang inklusive Werkverzeichnis abrundet. Schwarzweiß-Fotografien illustrieren die Kapitel «Die Tänzerin» und «Die Choreografin», in denen Wegbereiter und -begleiter wie Eva Winkler oder Tom Schilling zu Wort kommen. Dabei wird der Text – stets überschaubar – durch zeitgenössische Rezensionen, Auszüge aus Siegerts Korrespondenz, u. a. mit Gret Palucca («Liebe Palucca ... » ­sowie zahlreiche Selbstaussagen der ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Januar 2015
Rubrik: medien, Seite 62
von

Weitere Beiträge
metamorphosis now

Zwei schwarz Gewandete schlendern an die Rampe, Akkuschrauber in den Händen. Rrrrrrrrtz, schon ist die erste Bodenhalterung gelöst. Das Publikum strömt derweil hinaus ins Foyer des Kasseler Schauspielhauses, um sich Pausenschmaus und -schmäh hinzugeben. Es verpasst eine Performance, die als solche gar nicht eingeplant ist, und trotzdem das Bindeglied zwischen den...

Serie: Master-Macher – Vera Sander, Zentrum für zeitgenössischen Tanz, Köln

Eine Tanzhochschule als locus amoenus – und locus terribilis: Über den Hof der 1909 errichteten Volksschule hallen Klaviertöne, eine Fensterfront gibt Einblick in den sonnendurchfluteten Ballettsaal. Eine Gruppe Tänzer übt dort allein mit Repetitor klassische Ballettsequenzen in der Diagonalen. Lachende, erhitzte, anmutige Jugend – eine Szene, fast zu idyllisch, um...

winter season

Das Farewell einer Ballerina mag viele Zuschauer mit Trauer erfüllen. Im Fall des New York City Ballet (NYCB) ist zumindest für Trost gesorgt. Auch wenn mit Wendy Whelan im Oktober ein strahlender Stern seinen Abschied genommen hat, verfügt die Kompanie über genügend Spitzensolisten, die das neoklassische Repertoire mit technischer Finesse und dramatischer Verve...