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birgit keil
Sie war die große deutsche Ballerina der Cranko-Zeit, zu ihrem 70. Geburtstag im September ist nun das zweite Buch über Birgit Keil erschienen, das auch ihre spätere Karriere als Pädagogin, Akademie- und Kompaniedirektorin würdigen will.
Geschrieben hat es Wiebke Hüster, meinungsfreudige Ballettkritikerin der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und freundschaftlich verbundene Apologetin des Badischen Staatsballetts.
Im Grunde ist es ein Erinnerungsbuch von Keil geworden, mit kurzen, prägnanten Zitaten über ihre Karriere, Kollegen, Choreografen, und mit deutlich mehr Porträts und Schnappschüssen als echten Tanzbildern.
Manches hätten wir nicht unbedingt wissen müssen, etwa dass der jungen Birgit Keil der erste Kuss peinlich war. Stark konzentriert sich ihre Erinnerung auf den Lebens- und Bühnenpartner Vladimir Klos. Über Richard Cragun, nicht nur in der Cranko-Ära ein wichtiger Partner der Ballerina, spricht Keil genau ein einziges Mal, dafür aber kommt der deutlich weniger eminente Paul Chalmer mit einem ganzen Kapitel zu Wort.
Was dachte Birgit Keil über ihre Rollen, über die Arbeit mit Kenneth MacMillan oder über William Forsythes frühen, wichtigen ...
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Tanz Oktober 2014
Rubrik: medien, Seite 62
von
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