highlights
heidelberg_________
hieronymus b.
Durch die Bank sind ihre Ballette Erfolgsstücke, und das wird bei «Hieronymus B.» nicht anders sein. Schon bei «Requiem» hat Nanine Linning mit Les Deux Garçons zusammengearbeitet – damals konnten die Zuschauer von den fantastischen Skulpturen des französischen Designerduos nicht genug bekommen. Ähnliche Reaktionen sind auf die Bosch-Hommage der Heidelberger Choreografin zu erwarten. Den 500.
Todestag des niederländischen Malers im Blick, verspricht Nanine Linning zu Musik von John Dowland, Michiel Jansen und anderen einen «Tanz durch Hölle und Paradies», an den man sich gewiss noch nach Jahren erinnern wird.
Am 18., 24., 30. Jan., 9., 12., 26. Febr., 1., 21., 28. März., 17. April., 29. Mai., 2., 6., 12. Juni
theaterheidelberg.de
berlin_________
tanztage
Es ist genau 20 Jahre her, dass der Berliner Choreograf Felix Ruckert in «Hautnah» stets nur einen Zuschauer mit stets nur einer Tänzerin konfrontierte – in einem Separée, samt «Zimmerschlüssel», weshalb man immer etwas aufgeregt darauf wartete, wer nun käme und für einen tanzte. Das macht endlich Schule. Zur Eröffnung der «Tanztage» laden sechs junge Choreografen in die Kellerräume, Büros ...
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Tanz Januar 2015
Rubrik: kalender und kritik, Seite 34
von
ausschreibungen_____
«Think Big», Künstlerresidenz-Programm 2015 in Hannover
Für ChoreografInnen am Beginn ihrer professionellen Praxis, die eine 20-minütige Choreografie für bis zu zehn TänzerInnen erarbeiten können.
Bewerbungen bis zum 4. März an:
Ballett der Staatsoper Hannover
z. Hd. Steven Markusfeld,
Betriebsdirektor Ballett
Opernplatz 1, 30159 Hannover
«Szenenwe...
Hofesh Shechter ist nicht nur Choreograf und Tänzer, sondern auch Schlagzeuger. Offenbar haut er gern drauf, so dass es wehtut. Shechter mutet seinen Tänzern wie seinem Publikum rüde akustische und körperliche Attacken zu, die einem den Magen umdrehen und Herzjagen verursachen, so bei «Political Mother». Oder einen erst einmal völlig verstummen lassen. Das ist der...
Hallo, hallihallo, ist da wer? Unter der Falltür, in der Kiste, hinter den Spiegeln? «Hallo», ruft Martin Zimmermann scheu, erschrocken nach dem Woher eines Geräusches fahndend, auf der Suche nach sich selbst, nach allen möglichen Ausprägungen seiner Bühnenfigur – ein schlaksiger Waghals in weißem T-Shirt und schwarzer Tight. «Hallo» ist Zimmermanns erstes Solo...
