Celebrities
Ruth Lilly ist eine Pharmazie-Erbin aus Amerika, die es wissen wollte: Sind die «Creative Industries» wirklich nur etwas, das man bezuschussen muss? Und beauftragte Randy Cohen mit einer Aufsehen erregenden Studie: Während die US-Wirtschaft 2005 nur um 3,83 Prozent wuchs, stiegen die Umsätze der Künste um 5,5 Prozent. 0,8 Prozent des Personals wurde im Kreativsektor entlassen, im Durchschnitt verloren 1,9 Prozent ihren Job. Auch die Größe der Kreativen ist enorm: Immerhin 4,4 Prozent aller US-Unternehmen leben von Kunst.
Die Zahlen auf Europa übertragen bedeuten: Kunst ist ein Wirtschaftsfaktor, wobei selbst in den untersubventionierten USA ein Viertel aller Kreativ-Jobs auf die Theater entfallen und damit auch hervorragende Steuer-zahler bilden. Eine Zahl, die hierzulande weit höher liegen dürfte.
The director of the State Theatre of Northern Greece, Nikitas Tsakiroglou, did not renew the contract of Konstantinos Rigos’ Dancetheatre in Thessaloniki. “The Dancetheatre should accompany in theatrical performances,” he said but was willing not to insist in this after seeing Rigos’ acclaimed “Igor’s Room” last year. Now, only days before the end of Rigos’ contract, he decided ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Wir gehen ins Theater. Die Bühne: dunkel, lediglich befunzelt von kleinen Taschenlampen, die das Publikum beim Einlass in die Hand gedrückt bekommt. Auf der Bühne: graue, vermummte, lemurenhafte Gestalten. Das Stück heißt «Ohne Titel». Autor unbekannt, die Tänzer sind es ebenfalls. Solche «Geheimnisse» machen neugierig. Im Vorfeld viel Spekulation, wer der Schöpfer...
Sie sind Erste Ballettmeisterin am Staatsballett Berlin. Für was sind Sie verantwortlich?
Auf Disziplin zu achten, das ist eine meiner Hauptaufgaben. Diese Disziplin beginnt mit dem Besuch des morgendlichen Trainings. Daran erkennt man auch die Einstellung zum Beruf. Dann muss der Probenablauf eingeteilt werden. Als Ballettmeisterin muss ich erst einmal erkennen,...
Je mehr sich das Publikum selbst bewegt, desto kürzer scheint der Abend. Satte zwei Pausen in anderthalb Stunden und dazu eine unernst gemeinte Gymnastikübung («Legen Sie Ihren Kopf auf die Schulter Ihres Nachbarn»): Schuld ist die 1963 entstandene Pantomime des Komponisten Franco Evangelisti, «Die Schachtel». Sie dauert keine halbe Stunde. Auch der danach...
