Ausstellungen, Screenings, Ausblicke Dezember 2017

Tanz - Logo

Screening: Fred Astaire, Poet der tanzenden Füße

Man hat Fred Astaire in Romanen verewigt. In einem seiner schönsten Filme setzte ihm Federico Fellini ein Denkmal, und in der Fantasie von Jean-Christophe Maillot verkörperte er sich wieder in «Choré». Ob ihm Literatur, Film und Ballett immer gerecht geworden sind, lässt sich nicht so einfach beantworten.

Deshalb ist es zwischendurch ganz gut, mit dem authentischen Astaire konfrontiert zu werden, und das versuchen Yves Riou und Philippe Pouchain gleich in zwei Dokumentationen, die als Erstausstrahlung auf arte zu sehen sind: «Fred Astaire, Poet der tanzenden Füße» und «Fred Astaire gibt den Ton an». Beide haben noch einmal das Leben von Frederick Austerlitz aufgerollt, von seinen Anfängen als vierjähriger Varieté-Virtuose bis hin zum legendären Hollywoodstar und herausragenden Musiker, der noch mit 80 Jahren als Fred Astaire seiner Kunst auf feinste Art Beine machen konnte. Am 24. Dez., 17.30h und 18.25h auf arte und anschließend bis 31. Dez. online; www.arte.tv 

 

Screening

Ballett im Kino aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, alle 

teilnehmenden Kinos auf www.rohkinotickets.de (tanz 3/14)

17. Dez., 16.00h: «Der Nussknacker», ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2017
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 50
von

Weitere Beiträge
Side B: Adrift

Mit «The hidden floor» haben Franck Chartier und Gabriela Carrizo von der belgischen Kompanie Peeping Tom ihre für das Nederlands Dans Theater (NDT) konzipierte Trilogie komplettiert. Den Auftakt hatte 2013 Carrizos Stück «The missing door» gemacht, bevor Chartier zwei Jahre später mit seiner preisgekrönten Choreografie «The lost room» nachlegte und Lust auf den...

Finanznot

Die École des Sables, Mutter der zeitgenössischen Tanzausbildung in Afrika, droht finanziell zu verdursten. Von Germaine Acogny und Helmut Vogt erdacht, erbaut, belebt, betrieben und 1998 südlich von Dakar im Fischerdorf Toubab Dialaw eröffnet, kämpft die Schule um ihre Zukunft. Dass Generationen von Tänzern des afrikanischen Kontinents hier Kontakt zur...

Tanz mit der Kamera

Was treiben die Herrschaften da bloß, in diesem riesenhaften Goldfischglas ohne Wasser? Die Damen tragen Schaftstiefel und hautenge Schlauchkleider, die Herren futuris-tische Uniformen, mit stoischer Miene wippt man aneinander vorbei: Hände in den Nacken, Ellbogen seitlich ein- und ausklappen, Schritt, Schritt, Partnerwechsel und die Arme kreisrund von unten nach...