Increpación Danza «Breviario»
Seit die in Barcelona beheimatete Gruppe Increpación Danza 1997 mit ihrem grandiosen Frauenstück «Wad-ras» beim Meeting Neuer Tanz in Nordrhein-Westfalen gastierte, ist sie in regelmäßigen Abständen mit starken, ungewöhnlichen Flamenco-Choreografien nach Düsseldorf zurückgekehrt. Auch ihr neues, im Rahmen des Flamenco-Festivals im Tanzhaus NRW uraufgeführtes und ko-produziertes Stück «Breviario» erfüllt den Tatbestand des Ungewöhnlichen; ob es auch die Qualität früherer Arbeiten von Ramón Baeza und Montse Sánchez erreicht, steht auf einem anderen Blatt.
Auf der dunklen Bühne sind sechs große, fahrbare Ankleidespiegel verteilt, zwischen denen Baeza eingangs herumwandert. Hinter vier der Spiegel warten die Tänzerinnen Helga Carafi, Vanesa Domínguez, Marisa Güimil und Ruth Garcia auf ihre Auftritte. Einzeln treten sie in Lichtkegel, die sie aus dem Dunkel herausleuchten. Was sie tun, hat mit Flamenco zunächst wenig zu tun. Increpación Danza flirtet mit der Show. Die Musik aus den Lautsprechern ist populäre Ohrwurm-Musik.
Die Tänzerinnen, zunächst in dunklen Hosenanzügen, drapieren ihre überschlanken Gliedmaßen auf und um kleine schwarze Holzkästen, die ihnen Baeza im Vordergrund der ...
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Something or someone’s got “legs.” It’s a turn of phrase that simply means a person or thing is worthy and has staying power. In that respect, Édouard Lock’s got legs. Otherwise, let’s just say that, on the surface, the topic of legs in dance can seem sexy, or sexist. Depends on your perspective. And I’m all too aware how any term can brand someone, particularly in...
I have a simple working hypothesis: Promoting young work is good. It is less simple, though, to define what actually constitutes young work. Within the Anticorpi XL Network (an Italian network created by organisers of eight Italian regions to support young independent dance and performance artists) we consider “young” all those who have been choreographing for less...
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