Joe Alegado

Tanz - Logo

Joe Alegado, seit zwanzig Jahren leiten Sie Intensiv-Workshops am Sportinstitut Tübingen. Ihre Seminare sind voll, Ihre Studierenden sind eine Mischung aus Tanzbegeisterten und professionell Unterrichtenden.                                                                                    Was bringen Sie ihnen bei? Mein Schwerpunkt liegt auf der Limón-Technik. Jahrelang arbeitete ich als Tänzer und Tanzlehrer am José-Limón-Institut in New York.

José Limón hat mich am stärksten beeinflusst, obwohl ich ihn nie persönlich kennenlernte. Meine Ausbildung begann am College in Corpus Christi, Texas. Ich trieb zunächst viel Sport, vor allem Basketball und Fußball. Später habe ich Unterricht in Klassischem Ballett und Jazztanz genommen. Meine Grundtechnik ist die von Limón, in ­meiner eigenen Entwicklung und Ausprägung.

Was ist das für eine Technik?                                                                                        Es geht um den Traum vom Tanz, gerade bei der Limón-Technik: die Überwindung der Schwerkraft. Sich gezielt mit den Gesetzen von Fall und Wiederauftrieb auseinanderzusetzen und die Verbindung von Bewegung mit Atmung zu finden, damit man die körpereigenen ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juni 2009
Rubrik: The Teacher, Seite 62
von Assia Maria Harwazinski

Vergriffen
Weitere Beiträge
Höfische Festkultur

ist ein Schatz, den der Filmautor und -regisseur Kaspar von Erffa in Potsdam heben will. Denn dort wimmelt es von preußischen Schlössern und Gärten. Nun soll allsommerlich Fritzens alter Glanz und Gloria wieder auferstehen. Feste, höfische Tänze, Maskenbälle, Choreografien zu Pferd, nicht alle Lustbarkeiten sind vergessen. Wenn auch zum Weltkulturerbe nur alte...

Ludica: «The Corner»

Wir wären gern drin, mittendrin. Denn drinnen geht’s ab: Die Menschen grölen, jubeln, lachen. Eine E-Gitarre jault. Ein Mann (er muss ein Star sein!) redet mit dem Publikum, das auf jedes seiner Worte enthusiastisch reagiert. Man meint die schweiß- und bühnennebel-getränkte Luft zu atmen, sieht sich selbst im bläulichen Licht des Konzertraums in der unruhigen Menge...

Jenseits

Kein menschlicher Körper ist wirklich symmetrisch. Sind zwei Beine gleich? Ist ein Arm nicht etwas länger? Ist Symmetrie nur ein Ideal? In der Architektur und im Ballett sorgt sie deshalb für den Eindruck von Harmonie, weil man von Symmetrie in jeder Beziehung zwischen zwei Menschen träumt. Doch wie symmetrisch ist eine Ehe, wie symmetrisch sind zwei Körper...