Robyn Orlin an der Pariser Opéra
Bilder vom Schlosspark in Versailles grüßen von der Bühne des Palais Garnier. Barock ist wieder in, wie die Hauptstadt Berlin mit dem geplanten Wiederaufbau seines Stadtschlosses beweist. Frankreich beispielsweise wird geradezu überschwemmt von einer Welle von Büchern und Filmen über das tragische Schicksal der liebenswerten Marie-Antoinette.
Und wer ist Nicolas Sarkozys Favorit auf den Posten des Kulturministers? Die Direktorin des Schlosses von Versailles! William Christie, Spinettspieler, Musikwissenschaftler und Dirigent seines Barockorchesters Les Arts Florissants gehört zu den absoluten Stars der Klassikszene. Wenn er sich heute erlauben kann, eine Produktion mit der Bilderstürmerin Robyn Orlin aufzunehmen, zeigt das, wie gefestigt seine Position in der Kulturlandschaft ist, und dass er diese nicht politischen Strömungen verdankt. In zwei Jahren werden Les Arts Florissants ihr dreißigjähriges Bestehen feiern. Orlin, die ihre erste Performance 1980 in Johannesburg vorstellte, begann ein winziges Jahr später. Was die Wahlberlinerin an dem Projekt mit Christie zweifeln ließ, war aber nicht die Begegnung mit Händels «L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato», sondern die Arbeit mit ...
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Bettina Wagner-Bergelt
als Ballettdramaturgin und Stellvertreterin des Direktors des Bayerischen Staatsballetts sind Sie 2008 die Kuratorin des Münchner Tanzfestivals Dance. In den 1980er Jahren waren Sie selbst maßgeblich an der Entwicklung des Festivals Dance beteiligt. Ist das die Rückkehr? Ich war damals im Münchner Kulturreferat stellvertretende Leiterin der...
In diesen Tagen wird wieder einmal überlegt, die Sparte Tanz an einem Stadttheater zu schließen. Diesmal ist das Ballett in Hagen an der Reihe. Eine Kompanie also, in der so renommierte Choreografen wie Richard Wherlock und Marco Goecke ihre Karriere begonnen haben.
In den letzten 15 Jahren sind an deutschen Theatern fast 30 Prozent der Stellen im Bereich Tanz,...
Die jüngsten Premieren des Mariinsky-Balletts sind zwei einaktige Ballette, «Wie der alte Leiermann ...» und «Le réveil de Flore», die das heutige Jahrhundert und das längst vergangene Ballettjahrhundert repräsentieren.
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