Das Tänzermodel
Tae-eun Kim, Sie haben selbst getanzt, später in Rom Soprangesang und in Florenz Kunstfotografie bei Sabine Korth studiert, einer Meisterin der Fotomontage. Fashion-Fotografie lernten Sie bei Koreas Meister Seong-jin An. Und nun setzen Sie für die koreanische Ausgabe von Harper’s Bazaar Tänzer als Models ein. Warum? Ich fotografiere auch oft Schauspieler, sowohl für ihre persönlichen Books als auch für Fashion-Kataloge. Ich inszeniere sie wie in Filmen, dafür bin ich bekannt.
Asiatische Modezeitschriften präsentieren gern bekannte Schauspieler aus Film und Theater, und die stellen sich auch gern zur Verfügung. Jetzt arbeite ich mit Tänzern und genieße das. In meinem nächs-ten Leben will ich Tänzerin sein, denn Tänzer können sich so unmittelbar mit dem Körper ausdrücken. Sie brauchen kein Medium wie die Kamera. Ich arbeite auch lieber mit Tänzern als mit Profi-Models. Denn Letztere sind geradezu dressiert, für sie ist das reines Business. Sie haben perfekte Körper, aber sie zeigen einfach zu wenig Herz und Seele auf den Bildern. Die Kommunikation mit ihnen ist schwieriger. Gut, andere Fotografen mögen das anders sehen ...
Models betrachten sich selbst als bloßes ...
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Fred Hoffmann, 79, war Mitbegründer und geschäftsführender Vorstand der Münchner Heinz-Bosl-Stiftung. Sein letzter öffentlicher Auftritt am 30. November: die Jubiläumsmatinee zum 30-jährigen Bestehen der Stiftung, die er mit seiner Frau, der ehemaligen Staatsballett-Direktorin und Schulleiterin Konstanze Vernon, 1978 gegründet hatte (Fotos: Charles Tandy). Zum...
Zum Greifen nah, dem Zugriff entzogen: Bevor das Tanzstück beginnt, krümmen sich Karen Ilaender, Ha Young Lee, Cecilia de Madrazo Abad, Tommaso Balbo, Sungjae Jun und Andrea Mirabile über den Zuschauern – an Haken aufgehängt. Das Bild von Nanine Linning, langjährige Haus-Choreografin des Scapino Ballet, erinnert stark an die Bilder von Francis Bacon. Ihre Arbeit,...
Man braucht die richtigen Werkzeuge, sagt Anouk van Dijk, wenn man die Kunstform weiterentwickeln will. Folgerichtig hat die Choreografin über fünfzehn Jahre ihre «Countertechnique» ausgefeilt. Nicht, wie oft, bloß individuelles Vokabular, dessen Vermittlung eigentlich dazu dient, eine spezifische Ästhetik zu verbreiten. Van Dijks Technik ist Grammatik – vor allem...
