Tanz in Schulen
Am Strand zieht man Spuren durch den Sand, wagt Riesensprünge, spürt den Bewegungen eines Tintenfischs nach, läuft mit den Wellen oder lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Die Choreografin Annerose Schmidt arbeitete mit einer Klasse bei «Tanz an Bayerns Grundschulen – Kids on Stage» zum Thema Strand und Meer. Das 14-tägige Sommerprojekt veranstaltete «Tanz und Schule» im Rahmen von «Access to Dance – Tanzplan München». Kinder der bayerischen Landeshauptstadt und aus Regensburg, Augsburg und Nürnberg tauschten die Schulbänke mit dem Studio.
Jede Klasse brachte mit Tanzprofis ein kurzes Stück auf die Beine. «Was mache ich am Strand?» Darüber redeten die Kinder, schrieben etwas dazu, malten, später kreierten sie in kleinen Gruppen Bewegungsabfolgen, in denen sie ihre Ideen umsetzten. Die Sequenzen wurden in Gruppen aufgeteilt, phrasiert, verfeinert und in ihrer Dynamik modifiziert. Das Modellprojekt endete mit Aufführungen in der Münchner Muffathalle und in der Tafelhalle in Nürnberg.
Fotos bleiben vom Event, ein Videofilm, vielleicht eine kurze Pressenotiz, mehr passiert in der Regel nicht. Jetzt gibt es die Publikation «Wann beginnt die Choreographie? Einblicke in den ...
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Das Werk stammt vom Komponisten Leonid Desjatnikow, es ist Alexei Ratmanskys letzte Inszenierung in seiner Eigenschaft als künstlerischer Leiter des Bolschoi-Balletts, das er auf eigenen Wunsch verlassen hat (ein seltener Fall in der Geschichte dieses Theaters). Er wird sich nun ganz dem Chroreografieren widmen, in den USA, in Europa und in Russland.
Desjatnikow...
Kulinarisch kommt man zumindest nach der Vorstellung auf seine Kosten. «Knabbern Sie zu zweit an einem!», heißt es da auf einem Schild, und alle greifen nach den doppelköpfigen Plätzchen. Das Gebäck ist mit viel Liebe zubereitet. Noch kurz vor Vorstellungsbeginn knetet Dance Company Theater Osnabrück Nanine Linning, wie sich das Nachfolge-Ensemble von Marco Santi...
Dieser «Sacre du printemps» war ein Schock und nicht ohne Weiteres vom Publikum zu verkraften. 2003 choreografierte Uwe Scholz in Leipzig die «Bilder aus dem heidnischen Russland» gleich doppelt: als ein «Ballett in zwei Teilen», das Igor Strawinskys epochale Musik zunächst in einer Version für zwei Klaviere vorstellt, um erst danach die berühmt-berüchtigte...
