Gefühle im HAU

26. Januar - 6. Februar: «Context #7: Anästhesie der Gefühle» im HAU Berlin

Tanz - Logo

Die mittlerweile 7. Ausgabe der HAU-eigenen Plattform für zeitgenössischen Tanz «Context» widmet ihr Programm dem scheinbaren Überangebot an Gefühlsduselei im Zeitgeist. Dabei ist den Programmatoren noch unklar, ob Emotionen gerade Konjunktur haben oder sie vielmehr durch ihre ständige Beschwörung zunehmend tabuisiert werden.

Geladen sind Simone Aughterlony und Isabelle Schad mit ihrer neuen Traumstudie «Sweet Dreams are Made», Mette Ingvartsens «Evaporated Landscapes», wo statt Menschen nur flüchtige Materie auf die Bühne kommt, Hiroaki Umeda steuert eine performative Lichtinstallation bei, die transsexuelle Schauspielerin Vanessa Van Durme den Monolog «Look Mummy, I’m Dancing» und Wim Vandekeybus seine neue Produktion «nieuw Zwart».
Abgerundet wird das Festival mit «popmusikalischer Praxis und kulturtheoretischer Reflexion», wie man es von den HAU-Events erwartet. 
 

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Januar 2010
Rubrik: Festival, Seite 33
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Roberto Bolle

Roberto Bolle sei in seiner Zeit an der Ballettschule der Mailänder Scala ein sehr introvertierter, einsamer Junge gewesen. Er habe sich in den verwinkelten Räumen des Theaters geheime Plätze gesucht, um allein für sich zu trainieren, zu träumen und sich selbst zu Tränen zu rühren. Er verrät das in einem neuen Bildband, «Roberto Bolle – An Ath-lete in Tights», und...

Auf DVD: Sylvie Guillem

Dieses Video ist kein Lebenslauf eines Weltstars, keine Bilanz. Recht so, denn nichts wäre Sylvie Guillem fremder, als sich in ein Schema pressen zu lassen oder einen Schlussstrich zu ziehen. «On the Edge» nennt Françoise Ha Van ihr Filmportrait der Ballerina und erfasst punktgenau, wo Guillem heute steht: an der Schnittstelle von Ballett und anderen Tanzkulturen,...

Hinter den Kulissen

Preise, Preise, Preise. Martin Schläpfer, Direktor des Balletts am Rhein in Düsseldorf/Duisburg, erhielt so verdientermaßen wie erwartbar den Deutschen Theaterpreis des Deutschen Bühnenvereins, der Kulturstiftung der Länder und der Akademie der Darstellenden Künste, Der Faust, für sein Werk «Sinfonien» mit dem ballettmainz. Ein weiterer «Faust» ging an den Tänzer...