Methoden: Was ist Alexander-Technik?

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Begründet wurde sie von Frederick Matthias Alexander. Der 1869 geborene australische Schauspieler und Shakespeare-Rezitator litt unter Stimmverlust; nach diversen erfolglosen Behandlungen begann er seine Handlungen und Gewohnheiten systematisch zu beobachten. Dabei entdeckte er grundlegende Zusammenhänge bei der Koordination von Körper und Geist.

In der Überzeugung, der Mensch sei ein einheitlicher Organismus, in dem alle Prozesse des Denkens, Fühlens und Tuns untrennbar miteinander verbunden sind, entwickelte er zwischen 1890 und 1900 eine Methode aus mentalen und körperlichen Übungen, um Fehlhaltungen und -verhalten zu korrigieren.
Obwohl in der Alexander-Technik eine gerade, aufrechte Haltung bei größtmöglicher Gelöstheit als idealtypisch gilt, geht es nicht um die «richtige» Haltung und Bewegung, sondern um einen angemessenen und ungezwungenen Einsatz von Energie bei verschiedenen Aktivitäten. Im «Gebrauch des Selbst», wie Alexander es nannte, ist neben dem Erkennen der «Macht der Gewohnheit» (force of habits) und dem «Innehalten» (inhibition) vor allem die «Primärsteuerung» (primary control), das dynamische Zusammenwirken von Kopf, Hals und Rumpf von Bedeutung. Durch ...

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Tanz Januar 2010
Rubrik: Praxis, Seite 67
von Elisabeth Nehring

Vergriffen
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