bildband, dvd, lektüre
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der schöne roberto
Schönheit ist vergänglich – das weiß auch der italienische Starballerino Roberto Bolle. Und so beschenkt er sich und seine Fans nun zu seinem 40. Geburtstag mit einem neuen Bildband.
Im ersten Teil inszeniert sich Roberto Bolle als Reinkarnation des antiken Schönheitsideals in den Grabungsstätten von Pompeji: mal in klassischer oder tänzerischer Pose auf einer Säulenbasis, mal wie gerade eben aus einem Wandgemälde herausgetreten oder in sich versunken inmitten der Thermen (Fotos: Fabrizio Ferri).
Der zweite Teil (Fotos: Luciano Romano) folgt Roberto Bolle auf Stationen seiner populären Tournee «Roberto Bolle and Friends» durch Italien. Ob im Kolosseum und den Caracalla-Thermen in Rom, ob in Neapel, Florenz, Venedig oder Verona: Bei diesen Großveranstaltungen open air mit Videowänden, Security und jubelnden Fans steht Roberto Bolle wie ein Popstar des Balletts im Scheinwerferlicht. Seine perfekte Linie, die raumgreifenden Sprünge voller Leichtigkeit – hier huldigt der Band demonstrativ der äußeren Schönheit und bedient sicherlich auch den einen oder anderen erotischen Wunschtraum. Darstellerische, interpretatorische Qualitäten blitzen jedoch nur ...
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Tanz Mai 2015
Rubrik: medien, Seite 62
von
Nach 22 Jahren als Tänzerin bei Pina Bausch unterrichten Sie den «unbekannten Körper». Was ist noch zu erforschen? Für Schauspieler, Tänzer, Menschen mit Behinderung gibt es immer Situationen, in denen sie von sich selbst überrascht werden – und sei es durch eine bestimmte Kopfneigung, die einer Haltung plötzlich eine ganz andere Bedeutung geben kann. Ich finde das...
war wohl doch nicht die Richtige: im April vorigen Jahres war die Ballettmeisterin zur Leiterin des Cedar Lake Contemporary Ballet ernannt worden, ein Jahr später macht die Kompanie nun zu. Mit einer nüchternen Mitteilung auf der Homepage kündigte Damiani am 20. März das Ende der 16-köpfigen New Yorker Avantgarde-Truppe an; Vorstellungstermine im Mai und Juni...
Das Büro von Jean-Christophe Maillot ist schneeweiß, allein die Bücher in den Wandregalen setzen ein paar Farbtupfer. Der Chef der Ballets de Monte Carlo sitzt hinter dem Schreibtisch und versucht, die Langzeitfolgen seines Bolshoi-Abenteuers «Der Widerspenstigen Zähmung» (tanz 10/14) auszukurieren, das ihm einen gebrochenen Fuß eintrug – «weil ich die Anstrengung...
