Staatlich anerkannt
2009 wurde in der Schweiz wahr, wofür Tänzerinnen und Tänzer mit ihren Berufsverbänden seit Jahrzehnten gekämpft hatten: Bühnentänzer/in wurde zum eidgenössisch anerkannten Beruf. Seither haben sich sechs Tanzausbildungsstätten für eine staatlich anerkannte Berufsausbildung akkreditieren können. Neu dabei ist seit Januar 2018 die Höhere Fachschule für Zeitgenössischen & Urbanen Bühnentanz in Zürich (HF ZUB) für Studierende ab 18 Jahren. Unter der künstlerischen Leitung von Jochen Heckmann wird zeitgenössisches und urbanes Training verbunden.
Zum Abschluss des dreijährigen Vollzeitstudiums wird als Diplomarbeit eine eigene Kreation verlangt samt Dokumentation – dies im Bewusstsein, dass heutige Choreografinnen und Choreografen auf kreative Tänzer angewiesen sind. Manche der ausgebildeten Tänzerinnen und Tänzer arbeiten nach Auskunft des Schulleiters Frank Rutishauser denn auch in Projekten, andere gehen nach London in den kommerziellen Bereich.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Juni 2018
Rubrik: Praxis, Seite 75
von Lilo Weber
Ein Künstler aus Singapur besteigt mit seiner japanischen Freundin Tomoko Inoue den Gipfel des Osore-zan, eines erloschenen Vulkans samt stattlichem Kratersee. Der Berg befindet sich im äußersten Norden Japans, gleich hinter Rokkasho, dem umstrittenen «Endlager» für Brennstäbe aus Fukushima. Es ist arg kalt, karg, windig und grau hier oben am Seeufer. Nur kleine,...
Viel Jubel gibt es auch in der ersten Aufführung nach der Premiere von Luciano Cannitos «Romeo und Julia», vor allem für Natalia Krekou und Jean-Blaise Druenne in den Titelpartien. Die 2008 entstandene Choreografie hat Luigi Neri in Chemnitz einstudiert.
Der Platz vor dem Palazzo der Capulets in Verona zitiert zunächst das Ambiente des 15. Jahrhunderts. Wenn in...
Raum ist in der kleinsten Hütte. Aber so klein ist die SCALA am Ende gar nicht, wo nicht wenige Veranstaltungen des Festivals «PODIUM Esslingen» stattfinden. Dass es sich dabei um ein ehemaliges Kino handelt, ist nicht zu übersehen. Die Wände sind mit roter Seide bespannt. Die Seitenbeleuchtung stammt noch aus früheren Zeiten. Im Treppenaufgang lassen...
