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Giselle

Es ist ja nicht so, dass das Moskauer Bolschoi einen Mangel an «Giselle»--Versionen zu beklagen hätte. Seit 1986 war Yuri Grigorovichs Fassung in -regelmäßigen Abständen zu besichtigen, 1997 gesellte sich noch Vladimir -Vasilievs Interpretation hinzu. Trotzdem sah Ballettchef Ma-khar Vaziev nach zwanzig Jahren Ergänzungsbedarf – und beauftragte einen seiner Vorgänger mit dieser Mission: Alexei Ratmansky.

Gemeinsam mit seiner Frau Tatjana hat sich der inzwischen in New York lebende Choreograf in den letzten Jahren als Rekonstruktionsexperte einen Namen gemacht – dank etlicher Klassiker-Revisionen, darunter «La Bayadère» für das Staatsballett Berlin. Nun also «Giselle», das 1842 marktreif polierte Juwel aus der romantischen Werkschatulle, das von Liebe, Verrat und Tod erzählt in Gestalt eines Winzermädchens, das selbst -einem treulosen Galan noch das Leben rettet. Ratmanskys Arbeitsergebnis hat die -Kritiker rundum überzeugt – warum, davon man kann sich im Kino überzeugen, am 26. Januar in einer Live-Übertragung aus dem Bolschoi.

www.tanzimkino.de
 

Ballett im Kino

Live aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, www.tanzimkino.com
26. Jan., 16.00h: «Giselle» von Alexei Ratmansky, ...

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Tanz Januar 2020
Rubrik: Kalender, Seite 46
von

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