Cinestethik
cinesthetik________
kinoübertragungen
Internationales Ballettflair atmen, ohne ein Flugzeug zu besteigen? Die Kinoübertragung macht’s möglich. Inzwischen tun viele große Kompanien mit, aber was springt dabei für sie heraus?
Ob Bolshoi oder Pariser Oper, Het Nationale oder Royal Ballet: Seit sechs Jahren übertragen internationale Premiumkompanien ihre opulenten Produktionen live aus dem Theater direkt ins Kino. Der technische Aufwand ist enorm. Warum tun sie es? Und rechnet sich das? «Ja, denn sonst würden wir nicht in dieses Marktsegment investieren.
Wir haben im Jahr 2008 mit Liveübertragungen aus der Metropolitan Opera in New York angefangen und dann ein Jahr später das Bolshoi-Ballett als Weltklasse-Tanzpendant dazugenommen.
Die Nachfrage ist groß, denn wer kann schon nach Moskau reisen, um das Bolshoi zu sehen? Wir bieten es für ein Kinoticket auf großer Leinwand.» So begeistert sich Thierry Fontaine, Generaldirektor von Pathé Live, einer Tochterfirma von Les Cinémas Gaumont Pathé, die seit einer Fusion im Jahr 2000 zu den Marktführern für Filmproduktionen zählt.
Pathé Live arbeitet als Dachorganisation weltweit. Betreut werden über tausend Kinos in 42 Ländern, insbesondere was ...
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Tanz März 2014
Rubrik: medien, Seite 56
von
Wie sind Sie überhaupt zum Zeichnen gekommen. War das wichtig für Sie?
Sehr. Schon als Kind. Lange vor dem Tanzen war das Zeichnen mein nächstliegendes Ausdrucksmittel. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich als Kind, als Jugendlicher nachts angefangen habe zu zeichnen und darüber die Zeit völlig vergessen habe – so, dass ich es am nächsten Morgen gar nicht...
In Pina Bauschs «1980» gibt es eine Szene, da fragt Lutz Förster: «Wovor hast du Angst, Malou?» – «Routine», antwortet sie – wahrheitsgemäß. Daran hat sich bis heute nichts geändert. «Wenn ich Routine fühle, höre ich auf», sagt Malou Airaudo, auch wenn ihre Biografie bei allen Extravaganzen recht beständig wirkt. Als Siebenjährige nahm sie in ihrer Heimatstadt...
ausstellung_________
esprit montmartre
Tanzlokale und Varietés, Bordelle und Künstlerspelunken, dazwischen rustikale Ballhäuser, in denen sich schnieke Paare drehten: So schillernd zeigte sich das Pariser Vergnügungsviertel Montmartre zur Zeit der Belle Époque. Mag das Quartier um die Place Pigalle heute allenfalls zum biederen Junggesellenabschied taugen, so...
