der lehrer: orhad naharin im interview

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Sie haben die Bewegungsmethode Gaga entwickelt, welche Rolle spielt sie heute? Gaga ist nicht mehr nur das Training für die Batsheva Dance Company, sondern hat sich stark verbreitet. Sie ist in die Tanzausbildung in Israel integriert und wird auch an der ­Juilliard School in New York, in Japan und in der Schweiz unterrichtet. Gerade eröffnen wir darum eine Schule in Tel Aviv, um Pädagogen auszubil­den. Wir beginnen mit 30 Studenten aus zehn Ländern, die Gaga bereits gut aus den Sommerkursen kennen.



Wie sieht das Lehrprogramm aus? Das dreiköpfige Team, das die Schule führt, und ich haben es gemeinsam ­entworfen; es wird sicher immer neu angepasst werden. Die Ausbildung dauert ein Jahr, ist ganztägig und da­rauf konzentriert zu lernen, wie man Gaga auf höchstem Niveau vermit­telt. Das heißt, wir arbeiten an der Beobachtung und am Erkennen von Bewegungen und ihren Details. Vor allem unterrichten die Studenten von ­Anfang an selbst. Am Ende jeder Woche steht eine Diskussion darüber, ­was in die toolbox neu hinzugekommen ist.

Was ist das? Nun, eigentlich ist es ­eine lange Liste mit verschiedenen Schlüsselelementen. Man muss sich ihrer immer wieder vergewissern, dazu Schubladen öffnen und ...

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Tanz Dezember 2011
Rubrik: praxis, Seite 74
von

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