london: carlos acosta
ist Kult. Wenn er auftritt, geht es nicht bloß um das, was er tanzt. Er selbst wird quasi zum Kunstwerk – und drückt allem seinen Stempel auf. Wenn er etwa in George Balanchines «Agon» die Hüften schwingt, bekommt das Stück einen unerwarteten, befreienden Drive. Da ist der kubanische Ballettstar in seinem Element. Er ist längst zum gefeierten Gala-Darling avanciert und stellt nun seine eigenen Galaprogramme zusammen.
Das nächste trägt den Titel «Premieres» und enthält persönliche Premieren, etwa den männlichen Part in Russell Maliphants Duett «Two», seine Mitwirkung an neuen Stücken von Edwaard Liang und George Céspedes und die Uraufführung eigener Choreografien: eine zu eigens bestellter Musik des kubanischen Geigers Omar Puente, eine andere als Multimediaprojekt. Der Ort für solch eine glamouröse Show ist natürlich Londons altehrwürdiges Coliseum – zwischen 28. Juli und 7. August gibt es acht Vorstellungen.
sadlerswells.com, carlosacosta.com
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