Studieren
Studieren kann man Tanz mit internationaler Anerkennung durch die Qualifikationen als Bachelor oder als Master of Arts. In der Schweiz macht sich der Choreograf Philipp Egli nun für den BA stark, eine gute Grundlage für Tänzer und Choreografen, um Praxis mit Theorie zu verbinden. Egli verließ abrupt letztes Jahr das Theater im schweizerischen St. Gallen und kehrte nach Zürich zurück, wo er bis 2002 seine Kompanie MOLTeNi trotz ewiger Querelen mit der Zürcher Förderpolitik betrieb.
Nun ist der ehemalige Tänzer bei Heinz Spoerli Gründungsmitglied des ersten Schweizer Studiengangs für Zeitgenössischen Tanz an der Zürcher Hochschule der Künste, die ab 14. September zum BA ausbildet. Den Job erledigt Egli zusammen mit Tina Mantel, die seit 1998 unterrichtet und ihren Bachelor an der New Yorker Juilliard School machte. Ein Kuriosum des dreijährigen Studiengangs ist die von Ohad Naharin in Israel entwickelte Tanztechnik GaGa (ballet-tanz 12/08), die hier zur «Erlangung eines international anerkannten Abschlusses zur Berufsbefähigung in Zeitgenössischem Tanz» gelehrt wird. Die neue Tanzabteilung befindet sich an der Seefeldstraße 225, in der Mühle Tiefenbrunnen. Anmeldeschluss für das ...
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Goyo Montero
«Benditos Malditos»
Nürnbergs neuer Ballettchef feierte seinen Einstand nicht auf einer der großen Bühnen des Staatstheaters, sondern in der Tafelhalle. Egal, ob das nun Understatement ist, logistische Notwendigkeit oder Publikumskreis erweiternder Kunstgriff, irgendwie zu bescheiden wirkt es doch. Immerhin lernt man so die «Benditos Malditos» aus der...
Reinhild Hoffmann war ein Star des deutschen Tanztheaters, zuerst in Bremen, zuletzt am Schauspielhaus Bochum, das 1995 die Tanzsparte aufgab. Seitdem inszeniert sie Opern, klassische Werke wie 2003 Strauss’ «Ariadne auf Naxos» und zeitgenössische wie 2005 zusammen mit Isabel Mundry «Das Mädchen aus der Fremde» am Mannheimer Nationaltheater. Im Januar ehrte die...
Auf den Gletscher
geht’s alle Jahre wieder am 24. April. Dann bringt Hubert Lepka mit seiner Kompanie Lawine Torrèn elefantöse Pistenbullys und Hubschrauber ins österreichische Sölden, damit Hannibal es noch einmal wagen darf, die Ötztaler Alpen am Rettenbachgletscher mit 60 000 Mann zu überqueren. Das Spektakel für über tausend Zuschauer in der Kälte ist...
