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Tribute to Iris Barbura

Kein Geringerer als Sergiu Celibidache hat Iris Barbura am Klavier begleitet. In der Schule von Floria Capsali sind sich beide künstlerisch und menschlich nahegekommen: er, der später als Dirigent einen geradezu kultartigen Status erlangt, und sie, die schon früh den Ausdruckstanz für sich entdeckt. Als «Celi» 1945 als Interimsleiter die Berliner Philharmoniker übernimmt, folgt Iris Barbura ihrem Geliebten in die deutsche Hauptstadt.

Dort trifft sie auf den Allround-Artisten Alexander Camaro, der einst an der Seite von Mary Wigman den Dämon im «Totenmal» verkörpert hat. Als der wenig später zusammen mit anderen das surrealistische Künstlerkabarett «Die Badewanne» gründet, ist sie sofort dabei: als «modernste Tänzerin aus Rumänien», an die jetzt endlich einmal in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum für Tanz Bukarest und dem Deutschen Tanzarchiv eine attraktive Ausstellung erinnert – und das im geschichtsträchtigen, sehenswerten Camaro-Haus (Potsdamer Straße 98A).
Bis zum 15. Juli; www.camaro-stiftung.de


Berlin, Alexander und Renate Camaro Stiftung, www.camaro-stiftung.de
«Tribute to Iris Barbura»: Rund 80 Exponate aus privaten und ...

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Tanz Juli 2017
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 52
von Red.

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