Maksim Komaro

Zirkus, sagt der Motor der finnischen Nouveau-Cirque-Szene, gehört an die Seite seiner Schwestern Theater und Tanz. Und nicht ins Museum der Kindheit.

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Zirkus der Tänzer

Der Nouveau Cirque ist ein Straßenkind
der Sechziger. Von der ernsthaften Kunst wurde er an den Katzentisch gesetzt. Weil zu laut, zu bunt, zu viele Flausen im Kopf. Dabei ist der Nouveau Cirque so zauberhaft, dass die Menschen in Massen in seine Zelte strömen.

Den Tanz hat das neugierig gemacht. Jetzt holt auch er die Magier, die Jongleure, die Akrobaten und die Körperclowns auf die Bühne. Dort bündeln sie ihre Talente.

Und der Tanz fängt wieder an, vom Fliegen
zu träumen.

In Zirkusluft

Maksim Komaro

Wie bist Du auf die Idee gekommen, zum Zirkus zu gehen? Meine Zirkuskarriere begann mit einem Zauberbuch, das mir meine Mutter geschenkt hat. Mit neun fragte ich in den Kindergärten der Gegend, ob ich bei ihnen auftreten dürfte. Mein Honorar damals waren Obst und Lebkuchen. Als Teenager fing ich an, mich für Kunst zu interessieren. Eigentlich wollte ich Filmkritiker werden; das hat bis jetzt aber nicht geklappt. Jedenfalls war mir damals nicht klar, dass meine beiden Leidenschaften – «ernsthafte Kunst» und Zirkus – etwas miteinander zu tun haben könnten. Für mich waren das zwei völlig verschiedene Dinge.

Heißt das, Du hast Deinen Beruf, Zirkus-Künstler, selbst ...

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Tanz Dezember 2008
Rubrik: Zirkus der Tänzer, Seite 10
von Katja Werner

Vergriffen
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