geehrt: louise lecavalier...
...ist in Paris als «choreografische Persönlichkeit des Jahres» ausgezeichnet worden. Beschlossen hatten dies die französische Kritikergewerkschaft (so was gibt’s) und ihre 140 Mitglieder. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ehrte man überhaupt eine Tänzerin, sonst ging der Preis immer an die Freikartengeber, die Intendanten Alain Crombecque vom «Festival d’Automne» in Paris, Gérard Violette, Ex-Leiter des Théâtre de la Ville, Guy Darmet, Chef des Maison de la Danse in Lyon, oder Jacques Patarozzi, Leiter von «Printemps de la Danse» in Angoulême.
Entdeckt hatten die Gewerkschaftler die exzeptionelle kanadische Tänzerin letzten März im ausverkauften Théâtre de la Ville, an dem sie an fünf Abenden ein Doppelprogramm tanzte: «Children» von Nigel Charnock und «A Few Minutes of Lock». Annehmen konnte sie den Preis nicht, sie weilte mit dem Programm gerade beim Prager Festival «Tanec Praha».
louiselecavalier.com
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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 57
von
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Susanne Linke sucht in «Kaikou» den schmalen Grat zwischen Trieb und Zivilisation. Noé Souliers Bühne zu «Ideography» teilt sich der Tanz mit der Philosophie. Kann man Bewegung denken? Klassiker – wie zur Eröffnung Lucinda Childs’ «Dance» – sind ebenso dabei wie gerade erst entstandene Stücke – Emanuel Gats «Brilliant Corners» (siehe S. 8) und Meg Stuarts «Violet»...
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