Krumping. Clowning. Ekstase
Als in New Orleans die Dämme brachen, ergoss sich nicht nur eine stinkende Schmutzbrühe in die Stadt. Auch eine Welle der Barbarei schwappte in die Straßen der Metropole an der Mississippi-Mündung. Rettungshubschrauber wurden beschossen, Kinder vergewaltigt und gemeuchelt, Leichen geschändet, die Notquartiere der Stadt verwandelten sich in Vorhöfe der Hölle. Nihilismus und die Zerstörungswut, die in New Orleans vom Hurrikan Katrina an die Oberfläche gespült wurden, konnten kaum überraschen.
Die Innenstadt von New Orleans ist seit den 1970er Jahren durch die Stadtflucht der weißen Mittelschicht – wie die Innenstädte vieler amerikanischer Metropolen – zum schwarzen Elendsquartier verkommen. Es schwelt eine ohnmächtige Wut in diesen Ghettos über die eigene Perspektivlosigkeit, eine Wut, vom amerikanischen Traum ausgeschlossen zu sein.
Diese Wut brach sich erstmals 1965 in South Central Los Angeles Bahn, genau zu dem Zeitpunkt, als sich die Tyrannei des amerikanischen Apartheidsystems durch die Erfolge der Bürgerrechtsbewegung langsam lockerte. Ein Gerücht, dass ein Polizist eine schwangere schwarze Frau geprügelt habe, löste einen fünftägigen Gewaltrausch aus: 34 Menschen starben, ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
The San Bushmen live in a remote part of Namibia. They are the Aboriginal people of Southern Africa whose hunter-gatherer culture goes back over 20,000 years and may now face cultural extinction.
They perform their healing trance-dance according to the health needs or level of tension in the community. The women generate the power by clapping and singing...
Es sind deren vier, und wohl deshalb hat sich Ballettchef Frank Andersen als Initiator des NOKO-Koop-Projekts für die dänische Variante einen besonderen Rahmen einfallen lassen: keine x-beliebige Tour d’Horizon, bestückt mit den verschiedensten Arbeiten nordischer Choreografen, sondern ein Abend, der geradezu programmatisch ihre Gegensätzlichkeit wieder relativiert...
“A shaman is the only human being able to challenge the danger and venture into a mystical geography ...“ or so wrote Mircea Eliade, former professor at the Sorbonne and University of Chicago. Well, if I begin in the territory of “mystical geography“ where could I possibly go from there? My own adventure seemed less dangerous. I went to meet a shaman named Hiah...
