Neue Bücher
Zu 59 amerikanischen Choreografen zog es Rose Eichenbaum mit Kamera und Tonband. Glen Tetley ist bei ihr der Connaisseur, Anna Halprin die Waldnymphe und Anna Sokolow eine Rebellin. Entstanden sind lustige Interviews, teils Dokumente grauslicher Eitelkeit, gut gewürzt mit Anekdoten aus dem Leben großer US-Beweger und geleitet von der großen Frage: Was inspiriert dich? Die Portraits und Interviews, so echt wie offenherzig, sagen über die Meister mehr als manche Abhandlung. Masters Of Movement erschien bei Smithsonian Books, www.sipress.si.
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Interviewt wurden auch Emio Greco und Frédéric Flamand für die Reihe danceforward, danceforword beim L’Epos-Verlag in Palermo (www.lepos.it): der Beginn einer Reihe griffiger Bändchen von Susanne Franco mit Werkliste und einem ausführlichen Frage-Antwort-Spiel, Momentaufnahmen ihrer Zeit, aktuell von Yasmeen Godder und Ismael Ivo. Jetzt bereitet Yvonne Hardt Interviews mit Sasha Waltz und Meg Stuart vor.
Pro Helvetia bittet dagegen Choreografen wie San Keller, Foofwa d’Imobilité und Fabienne Berger, selbst gestaltend einzugreifen in die Collection cahiers d’artistes; schmale Foto- und Grafikbände, voll Fantasie und ohne ...
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Als im Herbst vergangenen Jahres der Kurator des deutschen Biennale-Pavillons in Venedig neben dem Maler und Bildhauer Thomas Scheibitz als zweiten Künstler Tino Sehgal nannte, da schauten Kenner der Tanzszene doch recht verwundert. War das nicht jener junge Choreograf, der zwei Jahre zuvor mit seinem Stück «Das 20. Jh.» aufgetreten war und splitternackt klassische...
After more than twenty years, it seems that we have entered a new phase in the field of contemporary dance. I am not trying to define the latest heroic moment in dance: these days it is only too obvious that a history that follows a lineal and positive timeline does not reflect reality. This new phenomenon (that shares time and space with other phenomena of very...
Der Versuch Martin Stiefermanns, den lieben Gott zu spielen mit seiner Tanzkompanie Oldenburg und Kollegen aus New York, Luzern, Osnabrück, Groningen, Kuba und Mannheim, um den Dekalog in tanztheatralischen Essays zu kommentieren, wurde vom Allmächtigen gnädig geduldet. Das Projekt erwies sich als geglückter Schöpfungsakt. Was in einer stilistischen Melange...
