«tanz»-Jahrbuch 2010
Titel: Bildung oder Kunst: Wie Politik den Tanz lenkt.
Wie steht es um den Tanz in Deutschland, nachdem die bundespolitischen Vorgaben der «Leuchtturmpolitik» feststehen? Kommentare, Interviews und Diagnosen bieten auf über 90 Seiten einen umfassenden Überblick.
Mehr Infos gibt es hier.
Die Saison 2009/2010
Wer waren die Besten der vergangenen Saison? Wie immer haben die europäischen Tanz- Kritiker ihre Favoriten genannt. The winners are...
Martin Schläpfer ist Choreograf des Jahres.
Der Chef des Ballett am Rhein legte nach seinem Weggang aus Mainz einen glänzenden Neustart in Düsseldorf/Duisburg hin.
«Out of Context - for Pina» wurde die Produktion des Jahres. Ein Tanztheater des belgischen Choreografen Alain Platel und seiner Kompanie Les Ballets C. De la B., das er Pina Bausch widmete.
Gintersdorfer/Klaßen sind die Kompanie des Jahres. Der hochproduktiven deutsch-ivorischen Truppe gelingen wundervolle Übersetzungen kultureller Unterschiede zwischen Europa und Afrika mit Mitteln des Tanzes.
Carol Prieur ist Tänzerin des Jahres. Die kanadische Ballerina tanzt seit fünfzehn Jahren in der Kompanie von Marie Chouinard, mit Intensität, Kühnheit und großem künstlerischen Mut.
Friedemann ...
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Der Würfel ist gefallen. Philipp van der Heijden hat mit «replacement – a game with a dice» souverän gewonnen. Beim Weiterbildungsprojekt «dance beyond borders» 2009 spielte er in seinem Solo mit dem aleatorischen Prinzip, kombinierte und improvisierte mit vier festgelegten Parametern – Thema, Bewegung, Musik, Licht – und legte selbstironisch, pointiert und...
Es mag verwundern, ihn in den Tanzkontext einzufügen, gilt er doch als Theatermann und Leiter der japanischen Kompanie chelfitsch. Seine sehr buchstäblich auf den Körper gerichtete Kunst, die zuletzt beim «KunstenFESTIVALdesArts» in Brüssel zu sehen war, ist das Besondere seiner Inszenierung. Hier erfuhr man durch ihn, was der europäische Tanz noch lernen könnte:...
Bald wird das alles der Vergangenheit angehören – das winzige Büro mit den stoffbespannten Wänden («in eigener Regie verschönert»), der Besprechungsraum nebenan («viel Buch auf wenig Regal»), überhaupt der ganze Flügel im Verwaltungstrakt der Berliner Staatsoper, in dem das Berliner Staatsballett residiert. Denn die Tänzer und ihr liebevoll «Vladi» genannter Chef...
