Von Norina zu Lucrezia
Nicht New York und schon gar nicht Mailand sei während der letzten Jahrzehnte der Nabel der Opernwelt gewesen, sondern Wien. Jedenfalls, wenn es um sängerische Spitzenleistungen gehe. Das sucht die Reihe «Wiener Staatsoper live» der Firma Orfeo immer wieder zu suggerieren. Mit der jüngsten Publikation, die Aufnahmen von Edita Gruberova präsentiert – ihr 65. Geburtstag am 23.
Dezember mag der nicht eingestandene Anlass gewesen sein – wird allerdings nicht ein beliebiger Weltstar geehrt, der häufig in Wien aufgetreten ist, sondern eine Künstlerin, die sich hier ihre ersten Sporen verdient hat, nach einigen Jahren Fronzeit mit kleinen Partien 1976 als Zerbinetta ihren großen Durchbruch erlebte und der Staatsoper als Gast bis heute erhalten geblieben ist.
In vier Jahrzehnten hat die slowakische Koloratursopranistin in Wien 47 Partien in mehr als 690 Vorstellungen gesungen, davon allein 100 als Zerbinetta und an die 90 als Lucia di Lammermoor. Von Wien aus startete sie eine internationale Bühnen- und Schallplatten-Karriere. Als die großen Firmen ihr keine adäquaten Bedingungen mehr boten, gründete sie ihr eigenes Label Nightingale, bei dem sie sich vor allem in den Belcanto-Partien ...
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Opernwelt April 2012
Rubrik: Medien | CDs, DVDs, Bücher, Seite 17
von Ekkehard Pluta
Jubilare
Sie gab ihr Bühnendebüt 1926 im Alter von 14 Jahren am Budapester Magyar Színház-Theater, entwickelte sich in den Folgejahren mit Auftritten nicht nur in Ungarn rasch zum Operetten-Star und füllte als musikalisches Wunderkind die Konzertsäle in ganz Europa. Marta Eggerth wurde 1912 in Budapest geboren und ging nach Gesangsausbildung und Engagements in Wien...
Es war eine Zufallsbegegnung, die Henri Dutilleux und Renée Fleming in einem Studio von Radio France zusammenführte und die Idee einer Auftragsarbeit zeitigte. Geraume Zeit später wurde die Sängerin für die Uraufführung von «Le Temps l’horloge» eingeladen, in der ersten Version drei Lieder, die im Dezember 2006 unter James Levine uraufgeführt wurden. Die Endfassung...
Impressum
53. Jahrgang Nr. 4
Opernwelt wird herausgegeben
vom Friedrich Berlin Verlag
ISSN 0030-3690
Best.-Nr. 752242
Redaktion Opernwelt
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Redaktionsschluss dieser Ausgabe war
der 12.03. 2012.
Redaktion:
Stephan Mösch
Albrecht...
