Die Urteile der Kritiker
Kategorien
1. Uraufführung
2. Wiederentdeckung
3. Aufführung
4. Regie
5. Bühne
6. Kostüme
7. Dirigent(in)
8. Sänger(innen)
9. Nachwuchskünstler(innen)
10. Opernhaus
11. Orchester
12. Chor
13. Ärgernis
14. Buch
15. CD/DVD
John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph
1.
Glass’ «The Trial», Music Theatre Wales am Royal Opera House in London
2. Martinus «Wovon die Menschen leben», konzertante Aufführung mit der Tschechischen Philharmonie in Prag
3. Martinus «Juliette» in Zürich
4. Richard Jones für Puccinis «La fanciulla del West» an der English National Opera in London
5. Philipp Stölzl für Mascagnis «Cavalleria rusticana» und Leoncavallos «I pagliacci» bei den Osterfestspielen in Salzburg
6. –
7. Edward Gardner für seine letzte Saison als Musikdirektor an der ENO London
8. Georgia Jarman als Roxana («Król Roger») am Royal Opera House in London
9. Der Dirigent Gad Kadosh
10. Das Badische Staatstheater Karlsruhe
11. Das Concertgebouworkest mit Bergs «Lulu» in Amsterdam
12. Der Chor der Welsh National Opera
13. Damiano Michielettos Inszenierung von Rossinis «Guillaume Tell» am Royal Opera House in London
14. ...
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Opernwelt Jahrbuch 2015
Rubrik: Bilanz, Seite 108
von
Wenn man Elena Sancho Pereg auf der Bühne der Düsseldorfer Rheinoper erlebt, vergisst man fast, dass sie singt. Zuallererst wird man gebannt von ihrem Spiel, ihrer faszinierenden Erscheinung. Erst dann registriert man die Qualität ihrer Stimme. In der Theaterwelt bezeichnet man eine solche Ausnahmebegabung auch als «Bühnentier». Der Begriff bezeichnet sehr treffend...
In diesem Jahr feiern gleich drei bedeutende Komponisten aus dem Ostseeraum einen runden Geburtstag: Jean Sibelius, Carl Nielsen und Alexander Glasunow. Dass ihnen alles Theatralische fremd gewesen wäre, kann man nicht behaupten. Doch für die Opernbühne interessierten sie sich, wenn überhaupt, nur am Rande. Der ganze Stil sei «banal», urteilte Sibelius. Ein...
Plüschwerk für harmoniebedürfige Abonnenten? Bequeme Polsterware für kassenbewusste Spielplangestalter? Dieses Image hat die Operette abgestreift. Fast überall vorbei die Zeit der Saubermann-Bearbeitungen aus den Wirtschaftswunderjahren. Her mit dem damals unterschlagenen dreckigen Ton, dem frechen Orchesterklang, dem scharfen Witz! «Rekonstruktion» lautet heute...
