Apropos... Riesenstimme
Frau Rachvelishvili, an der Scala wurden Sie für Mercedes in «Carmen» gecastet – und für die Titelrolle engagiert!?
Zunächst als Zweitbesetzung. Ich war zu Tode erschrocken! Dann ging ich zu Janine Reiss, die mit Maria Callas an der Rolle gearbeitet hat. Dass Daniel Barenboim mir unerfahrenem Ding die Carmen anvertraut hat, war das Wunder meines Lebens. Inzwischen, seit gut drei Jahren, habe ich die Rolle mehr als 100-mal gesungen.
Das ist zu viel!
Sagt Barenboim auch. Er hat Recht.
Mein Problem ist: Ich bin Contralto, meine Stimme ist groß und schwer. Bei Mozart gibt es zu wenig für mich. Meine Stimme ist auch zu groß für Rossini und das Belcanto-Repertoire. In vielen Rollen, die etwa Ewa Podles gesungen hat, ist die Höhe ein Problem. Meine Stimme ist nicht immer so groß gewesen. Sie ist größer geworden durch Verdi – für dessen Rollen ich zum Teil noch nicht reif bin. Für 2015 ist in Turin Azucena geplant. Ideal ist Amneris, die ich in der Arena di Verona singen werde. Ich fürchte mich nicht, ich habe dort bereits Carmen gesungen. Perfekt für mich.
Auf Ihrer Homepage beschreiben Sie sich als «the real, old fashioned mezzo-soprano». Was ist altmodisch an Ihnen?
Ich singe mit alter ...
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Opernwelt Februar 2014
Rubrik: Magazin, Seite 87
von Kai Luehrs-Kaiser
Eine marktwirtschaftliche Form von Naivität liegt «Didos Geheimnis» zugrunde. Der Mannheimer Instrumentationsprofessor Andreas N. Tarkmann, bekannt für Kadenzen und Arrangements für Sabine Meyer, Albrecht Mayer, Plácido Domingo oder Anna Netrebko, komponierte die Kammeroper 2011 im Auftrag des Mädchenchores Hannover. Entsprechend fasslich ist die in...
Impressum
55. jahrgang, Nr 2
Opernwelt wird herausgegeben von
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
ISSN 0030-3690
Best.-Nr. 752264
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Redaktionsschluss dieser Ausgabe
war der 14.01.2014
Redaktion
Wiebke Roloff
Albrecht Thiemann (V. i. S. d....
Die 1766 errichtete St. Paul’s Chapel – Manhattans ältestes durchgängig genutztes Gebäude – überlebte die von den Briten gelegten Brände der Revolutionszeit um 1776 ebenso wie die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center, dessen Türme nur wenige Straßenecken entfernt in sich zusammenfielen. Ein Wahrzeichen der Wiedergeburt, eignet sich St. Paul’s...
