TV-Klassiktipps Mai 2019
alpha
05.05. – 20.15 Uhr
Vineta – Versunkene Stadt
Der «Echo Klassik» in der Kategorie «Ensemble/Orchester des Jahres» ging 2014 an den Chor des Bayerischen Rundfunks für eine CD mit Chormusik von Alfred Schnittke und Arvo Pärt. Teile daraus finden sich auch im Soundtrack zu dem experimentellen Konzertfilm «Vineta – Vokale Visionen».
arte
05.05. – 17.40 Uhr
Andris Nelsons dirigiert Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr.
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Das Gewandhausorchester präsentiert sich seit seiner Gründung 1743 als das «Uraufführungsorchester aus Tradition»: Werke von Beethoven, Schubert, Schumann, Mendelssohn, Brahms und Bruckner wurden von diesem Klangkörper aus der Taufe gehoben. Mit dem 40-jährigen Andris Nelsons bekam Leipzig einen der renommiertesten Dirigenten seiner Generation als 21. Gewandhauskapellmeister. Bei seinem Antrittskonzert dirigierte er 2018 die «Schottische Symphonie» von Felix Mendelssohn Bartholdy.
06.05. – 02.15 Uhr
Schumann: Das Paradies und die Peri
Schumanns weltliches Oratorium basiert auf einer persischen Sage, in der ein gefallener Engel (eine Peri), nur dann ins Paradies zurück kann, wenn sie «des Himmels liebste Gabe» mitbringt: Erst die Tränen eines reuigen Verbrechers öffnen ...
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Opernwelt Mai 2019
Rubrik: Service, Seite 64
von Andrea Kaiser
«Das letzte Theater vor New York», so prangte es ebenso reißerisch wie augenzwinkernd auf der letztjährigen Spielzeitvorschau des Stadttheaters Bremerhaven. Intendant Ulrich Mokrusch weiß sein Haus zu verkaufen, und das mit einem Erfolg, der jetzt auch internationale Dimensionen annimmt. Denn nahezu gleichzeitig mit der Nachricht von dessen Vertragsverlängerung...
Dass im Musiktheater Alt auf Neu trifft, ist wahrlich keine neue Erfindung. Ob zuletzt in Saarbrücken, bei einer Medea-Symbiose von Werken Luigi Cherubinis und Iannis Xenakis’ (siehe OW 3/2019), oder in Brüssel mit der Wiedererweckung von Frankensteins Monster durch den amerikanischen Komponisten Mark Grey (siehe Seite 37) – überall begegnen uns auf den Bühnen...
Man muss sich die Szene nicht vorstellen, um zu wissen, wie viel Pfeffer auf den Tellern lag – die Namen der Beteiligten genügen: Joachim Kaiser, Marcel Reich-Ranicki, beide Träger des Ludwig-Börne-Preises, in ihrer Mitte, moderierend, August Everding. Drei verblichene Titanen des Kulturbetriebs, versammelt auf einer Bühne im beschaulichen Garmisch-Partenkirchen....
