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Opernwelt März 2006
Rubrik: Magazin, Seite 20
von Stephan Mösch

Vergriffen
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Geschichten aus dem Dunkel der Vorstädte

Es gibt viele Möglichkeiten, dem Leben mittels der Kunst zu entfliehen. Der Tango ist gewiss eine davon. Zunächst, und das ist kein Einspruch, nur ein Hinweis: Tango, das ist vieles, vieles Unsagbare. Aber eines vor allem ist der Tango immer gewesen: der (getanzte) Einspruch des Subjektes gegen die Welt. Und sei dieser Einspruch noch so prekär, noch so ordinär. Für...

Kalkulierte Proportionen

Herr Dusapin, für Ihr «Faustus»-Libretto haben Sie aus vielen literarischen und anderen Quellen geschöpft. Der wichtigste Pate Ihrer Textcollage ist aber der englische Shakespeare-Zeitgenosse Chris­topher Marlowe. Wie kam es zu dieser Wahl?
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