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Jubilare
Sie gab ihr Bühnendebüt 1926 im Alter von 14 Jahren am Budapester Magyar Színház-Theater, entwickelte sich in den Folgejahren mit Auftritten nicht nur in Ungarn rasch zum Operetten-Star und füllte als musikalisches Wunderkind die Konzertsäle in ganz Europa.
Marta Eggerth wurde 1912 in Budapest geboren und ging nach Gesangsausbildung und Engagements in Wien und Hamburg 1930 nach Berlin, wo sie in zahlreichen Operetten- und Sängerfilmen auftrat, darunter «Es war einmal ein Walzer» (1932), «Kaiserwalzer» (1933) oder «Mein Herz ruft nach dir» (1934). Nach dem «Anschluss» Österreichs an das Deutsche Reich 1938 emigrierte Eggerth mit ihrem Mann, dem Tenor Jan Kiepura, nach New York. Seit Anfang der 1960er-Jahre hat sich Marta Eggerth dort auch als Gesangspädagogin einen Namen gemacht und unterrichtete noch im hohen Alter junge Sänger/-innen in Operetten-Meisterklassen an der New Yorker «Manhattan School of Music». Am 17. April 2012 erreicht Marta Eggerth das stolze Alter von 100 Jahren. Wir gratulieren!
Seit über drei Jahrzehnten identifiziert man ihn mit der Titelpartie in «Rigoletto», deren Anforderungen er noch in der vergangenen Spielzeit am Opernhaus Zürich gerecht wurde. Leo ...
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Opernwelt April 2012
Rubrik: Service, Seite 58
von Marc Staudacher
Herr Helmich, die Stadt Bonn lässt in letzter Zeit keine Gelegenheit aus, um ihr Theater zu beschädigen. Das Haus musste in zehn Jahren vierzehn Millionen Euro einsparen, nun soll der Etat um weitere 3,5 Millionen Euro schrumpfen. Was treibt Sie auf die Kommandobrücke eines sinkenden Schiffs?
Das Bonner Theater wird nicht untergehen. Gewiss: Es gab empfindliche...
Er habe, lässt Roberto Alagna im Booklet seines Crossover-Albums «Pasión» mitteilen, die darin präsentierten südamerikanischen Lieder «auf keinen Fall in die samtig-goldene Atmosphäre der Opernhäuser versetzen wollen». Vielmehr suchte er «die Schlichtheit und Leidenschaft der Tanzlokale». Das klingt, als wolle der Tenor, der nach eigener Aussage sein erstes Geld...
Frau Lezhneva, brauchen Sie eine längere Pause?
Nein, aber ich habe tatsächlich eine ganze Reihe von Produktionen abgesagt. Nach den «Hugenotten» in Brüssel hatte ich das Gefühl, mich übernommen zu haben. Also bin ich meinen Kalender noch einmal durchgegangen. Und habe mit Marc Minkowski gesprochen. Er versteht meinen Fall.
Worin besteht Ihr «Fall»?
Ich bin noch...
