Mode im Foyer und Cantophonübungen
Mode im Foyer
Neuer Stil in der Herren-Mode und ein ernstzunehmender Vorschlag über ein so genanntes «ever-jacket» – das also auch im Theater getragen werden sollte –, ermutigen mich, an dieser Stelle wieder – wie im Januar – die Herren-Mode im Foyer zu besprechen. Damit erledigen sich die mir zugegangenen Anfragen über die Preise allzu kostspieliger Garderobe fürs Theater.
Es gibt neuerdings eine so genannte «haute-confection» – also fertig gekaufte und nicht maßgeschneiderte, elegante und anspruchsvollere Garderobe auch fürs Theater.
D’Avenza, eine Vereinigung von US-Fachleuten der Mode und einige ausgesuchte italienische Tuchfabriken, haben folgenden Weg beschritten: nicht mehr der Herren-Maß-Schneider kleidet den Herrn, sondern ein ganzes Team arbeitet, indem es zunächst den sogenannten Stilisten (stylists) aufgibt, die Einzelteile entsprechend zu entwerfen. Einige machen nur Ärmel, andere sind um eine besonders elegante Schulter bemüht, wieder andere entwerfen die Revers oder schneidern den Rücken. Ähnlich wird bei den Farben verfahren: ein weiteres Team sucht die passenden Farbzusammenstellungen aus für Revers, das Anzugtuch, das Futter oder die Ärmelaufschläge. Ja – ...
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Richard Klein: Meine Damen und Herren, soweit Richard Wagners «Rheingold»-Vorspiel in der Inszenierung von Johanna Dombois. Was wir gerade erlebt haben, scheint mir ein idealer Gegenstand für die Doppelaufgabe zu sein, über die Neuen Medien im Allgemeinen und Wagners «Ring» im Besonderen zu sprechen, wirft es doch von sich aus die Frage auf: Wie überhaupt anfangen?...
Herr Welser-Möst, neue Besen, sagt man, kehren gut. Nun haben Sie hier an der Wiener Staatsoper schon die letzten Jahre musikalisch mitgeprägt. Was könnte Ihrer Meinung dennoch besser werden?
Zunächst einmal hat diese Tätigkeit mir die Chance gegeben, das Haus sehr gut kennenzulernen. Natürlich, wie die Amerikaner sagen, «there’s always room for improvement»....
