Was kommt...
Andrea Breth mit La Traviata
Es kommt nicht oft vor, dass Andrea Breth Opern inszeniert. Und wenn, dann muss das gesamte Umfeld stimmen. In Brüssel hat sie diesbezüglich bei Katja Kabanova gute Erfahrungen gemacht. Nun bringt sie dort Verdis La traviata heraus. Ein Stück nach Wunsch.
Franz Josef Selig
ist ganz ohne Frage einer der führenden Bassisten unserer Zeit. Solche Stimmen gibt es nicht viele. Selig, in Köln ausgebildet, hat sich Zeit gelassen, um zu reifen. Heute singt er in aller Welt – Wagner genauso wie die sogenannte Alte Musik.
Ein Interview
Meyerbeer in London
Giacomo Meyerbeers Opern kommen nicht oft auf die Bühne. Covent Garden wagt sich jetzt an Robert le Diable. Daniel Oren dirigiert, Laurent Pelly ist für die Inszenierung verantwortlich. Diana Damrau kann wegen der Geburt ihres zweiten Kindes leider nicht mit von der Partie sein.
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Opernwelt Januar 2013
Rubrik: Service, Seite 80
von
Prima la musica, poi le parole? Das Verhältnis von Musik und Sprache hat schon Antonio Salieri auf der Bühne behandelt – in seinem gleichnamigen Divertimento, das 1786, gleichsam als dramaturgisches Statement zur damals virulenten Singspiel-Debatte, mit Mozarts Schauspieldirektor in der Orangerie von Schloss Schönbrunn uraufgeführt wurde. Richard Strauss gönnte...
Zur bürgerlichen Kunst der Oper besaß Hanns Eisler, der «Komponist, Weltbürger, Revolutionär», wie ihn Friederike Wißmann im Untertitel ihrer Biografie nennt, ein kritisches Verhältnis: Der hochbegabte Schönberg-Schüler konnte Pathos und demonstrative Erhabenheit nicht ausstehen. Mit Ausnahme der (gescheiterten) Oper Johann Faustus spielte das Musiktheater bei ihm...
Mr. Britten (gestatten Sie mir diese prosaische Anrede), noch kurz vor Ihrem Tod im Dezember 1976 hat man Sie zum Baron erhoben. Wie fanden Sie das?
Ich bin noch heute ein unverbesserlicher Sozialist. Der Titel hat meinen Ansichten über den ungerechten Zustand unserer Welt keinen Abbruch getan. Ansonsten hat es mich geärgert, dass mich Prinz Philip schon zehn...
