Der Schlaf des Gerechten

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Opernwelt März 2007
Rubrik: Kommentar, Seite 72
von Sigfried Schibli

Vergriffen
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Sekunden(alp)traum

Es händelt stark an der Rheinschiene: Der wunderbare «Saul» in der Regie Dietrich Hilsdorfs war gerade wieder in Bonn zu sehen, Bonn und Wiesbaden bringen in Kürze «Julius Cäsar» auf die Bühne – und Koblenz steuert eine szenische Version der «Susanna» bei. Kaum je wird das Oratorium von 1749 im Konzert aufgeführt, noch seltener ist es in szenischen Umsetzungen zu...

Beherzter Griff zum Experiment

Der Zuschauer wohnt den Dreharbeiten eines Films mit dem Titel «Die drei Wünsche» bei. Das ist auch schon alles, was diese Oper mit dem alten Illusionstheater zu tun hat. Nach den «Dreharbeiten» darf man dann die «Weltpremiere» des Films miterleben, Stars und Sternchen inklusive. Der zweite Teil besteht im Wesentlichen aus einer handlungstragenden Film­sequenz:...

Weniger ist mehr

Als nach der Premiere von Pietro Mas­cagnis «Iris» die letzten Gäs­te das Chemnitzer Opernhaus verlassen, ist vor der Fassade schon das Banner für den nächsten Spieltag festgezurrt. Die «Comedian Harmonists» kommen. Das szenisch in Deutschland zuletzt 1899 (!) aufgeführte Japan-Stück Mascagnis steht erst Ende März wieder auf dem Spielplan. Die Entdeckung muss...