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57. Jahrgang, Nr 12
Opernwelt wird herausgegeben von
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
ISSN 0030-3690
Best.-Nr. 752295
Redaktion Opernwelt
Nestorstraße 8-9, 10709 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 55
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Redaktionsschluss dieser Ausgabe
war der 08.11.2016
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)
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Gestaltung
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Designkonzept
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Opernwelt Dezember 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von
Das größte Kompliment, das Mozart je einer Sängerin machte, galt der von ihm nicht nur als Gesangskünstlerin angehimmelten jungen Aloysia Weber: Sie habe die für sie komponierte Konzertarie «Non sò d’onde viene» KV 294 mit genau jenem Geschmack (gusto), jener Methode (metodo) und jenem Ausdruck (espressione) gesungen, die er sich gewünscht habe. Von Gesangstechnik...
«Prendi quel ferro, barbaro!» Es ist eine der wütendsten, auch verzweifeltesten Arien des späten Barock, die 1742 Leonardo Leo seine Andromaca singen lässt. Nach dem Fall Trojas bietet Hektors Witwe einem Feind ihr Kind als Opfer an, um es zu retten: «Nimm das Schwert, du Bestie!» Komplizierte Geschichte, heftige Affekte, Ambivalenzen und Energien, die über...
Auch 2016 stehen wieder drei Raritäten auf dem Spielplan des Wexford Festivals. Die erste dürfte CD-Afficionados längst bekannt sein: Félicien Davids «Herculanum» kam letztes Jahr in einer Edition des Palazzetto Bru Zane auf den Markt (siehe OW 11/2015). Uraufgeführt wurde das Stück 1859 in Paris – als einzige Grand Opéra eines Komponisten, an den man sich heute...
