Was kommt... September/Oktober 2019

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Ruhrtriennale
Auch für ihre zweite Spielzeit als Intendantin und Künstlerische Leiterin hat Stefanie Carp das Motto «Zwischenzeit» gewählt. Christoph Marthaler sucht «Nach den letzten Tagen», Ligetis Requiem steht im Zentrum von Kornél Mundruczós «Evolution», Heiner Goebbels untersucht in «Everything that happened and would happen» europäische Geschichte. Wir schauen zu

Dorothea Röschmann
Ihr Rollenspektrum ist enorm.

Kürzlich erst hat sie als Alceste in Glucks Reformoper debütiert, fast zur selben Zeit die «Tannhäuser»-Elisabeth einstudiert. Daneben zieht es die Sopranistin wie magisch  immer wieder zum Lied. Ein Gespräch

Pascal Dusapin
Die Salzburger Festspiele widmeten ihm eine eigene Reihe. Nun bringt das Brüsseler Théâtre de la Monnaie ein neues Stück des französischen Komponisten heraus: «Macbeth Underworld», ein Auftrag des Hauses, erlebt seine Uraufführung unter der musikalischen Leitung von Thomas Jolly. Wir hören hin

DAS OPERNWELT-JAHRBUCH 2019
Was ist die Uraufführung des Jahres? Welches Opernhaus hat in der vergangenen Saison entscheidende Akzente gesetzt, welche Sängerin, welcher Sänger hat außergewöhnlich überzeugt? Welches Bild bleibt besonders haften? Antworten gibt ...

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Opernwelt September/Oktober 2019
Rubrik: Service, Seite 104
von Red.

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Alle im Blick

Wenn man bedenkt, dass das Glimmerglass Festival 1975 bloß eine «Bohème» in der örtlichen High School war, hat sich die Kompanie enorm entwickelt. Stramm voran ging es insbesondere nach dem Bau des Alice Busch Theaters am Seeufer 1987: Man traute sich mehr in Sachen Repertoire, wagte Ur- und Erstaufführungen, erkundete Cavalli, Händel, Gluck. Längst beeindruckt die...

Der Duft von Flieder

Kein Zweifel, diese Dame ist von Zorn durchglüht. Außer sich. Erregt. Schon der Beginn der Szene zeigt sie in Rage, die Töne poltern nur so durch den imaginären Raum. Und dies nicht ohne Grund. Die Enttäuschung über eine tyrannische Liebe hält die Unglückselige gefangen, und nichts, aber auch gar nichts kann sie gegen die grausamen Erinnerungen ausrichten, die...

Chance genutzt, Chance verpasst

Großer Bahnhof für Wolfgang Wagner, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Einen «fränkischen Sokrates» hatte ihn einst Walter Jens genannt. Fast 60 Jahre leitete er die Bayreuther Festspiele (davon 15 mit seinem Bruder Wieland). Nun wurde er nicht nur in Haus Wahnfried mit einer Ausstellung geehrt, von der vor allem viele bislang unveröffentlichte Fotos...