Personalien | Meldungen Juli 2019
JUBILARE
Ingeborg Springer wurde im schlesischen Waldenburg geboren und wuchs in Schwerin auf. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Berlin debütierte die Mezzosopranistin 1964 als Mercédès in Bizets «Carmen» an der Staatsoper Dresden, der sie bis 1968 angehörte. Anschließend war sie bis 1983 Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper. Im Haus Unter den Linden feierte sie Erfolge als Cherubino, Dorabella, Annius, Cornelia, Fatima, Wellgunde und Flosshilde sowie als Maddalena, Flora, Siebel, Olga, Hänsel, Suzuki und Octavian.
Auch als Konzertsolistin war sie international gefragt. Große Popularität erlangte die Sängerin durch eine von ihr moderierte Musiksendung im Fernsehen der DDR. Um 1980 zog sie sich von der Opernbühne zurück und war danach als Gesangspädagogin tätig. Am 7. Juli feiert Ingeborg Springer ihren 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Thomas Sunnegårdh absolvierte ein Gesangs- und Klavierstudium an der Königlichen Musikhochschule seiner Heimatstadt Stockholm. Nach Auftritten mit der Schwedischen National Touring Opera debütierte der Tenor 1982 als Titelheld in Brittens «Albert Herring» an der Kungliga Operan, der er viele Jahre verbunden blieb und wo er u. a. ...
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Opernwelt Juli 2019
Rubrik: Service, Seite 52
von Andrea Kaiser
Unter dem Datum 1. Mai 1844 berichtet Heinrich Heine in seinem Paris-Buch «Lutetia» von einer schönen Begebenheit: «Einen ungeheuren Beifall findet Scribes neue Oper ‹Die Sirene›, wozu Auber die Musik geschrieben.» Damals ein Repertoire-Renner, ist das Stück heute nicht einmal mehr dem Titel nach bekannt. Völlig zu Unrecht, wie man jetzt dank der Initiative des...
Es hätte die Abschiedsvorstellung des künstlerisch erfolgreichen Intendanten Stephan Märki werden sollen. Daraus wurde nichts, Märki ging vorzeitig und im Unfrieden. Und hinterließ mit «Tristan und Isolde» ein Projekt, das die kleine Bühne bis an die Grenzen ihrer Kapazitäten forderte, ihr jetzt aber auch einen außerordentlichen Erfolg bescherte.
Wird Richard...
Am Ende zieht Roger seine Lackschuhe aus und begrüßt an der Rampe emphatisch die aufgehende Sonne. Aber er bleibt nicht, wie im Libretto vorgesehen, mit seinem arabischen Ratgeber Edrisi allein. Zwar ist die den Verlockungen des göttlichen Hirten erliegende Menge abgezogen, doch seine Frau Roxana, der Erzbischof, die Diakonissin und ein kleiner Junge bleiben...
