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Opernwelt Mai 2006
Rubrik: Service, Seite 59
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Strauss: Der Rosenkavalier

Wie jemand, der aus dem «Wozzeck» ein globalisierungskritisches Drama gemacht hat, den «Rosenkavalier» inszeniert, wäre schon sehenswert gewesen. Allein, die Komische Oper entband den angekündigten Richard Jones vom Dienst an Strauss. Begründung: Konzept zu teuer, der Hausherr macht‘s billiger. So sprang Andreas Homoki ein und überarbeitete mit Bühnenbildner Frank...

Jahrmarkt der Beliebigkeiten

Unübersichtlich fast wie die Berlinale, bunter als die Internationale Tourismusbörse: So erwirtschaftete sich «MaerzMusik», das «Festival für aktuelle Musik», in fünf Jahren einen Stammplatz in der Berliner Festivallandschaft. Die Konzepte scheinen beliebig. Doch gerade das wirkt in der verknöcherten Neuen Musik fast als Befreiungsschlag. Die Auslastung stimmt, im...

Strauss: Arabella

Opern von Richard Strauss gelangen in den letzten zehn Jahren in Regensburg szenisch mit wechselndem, musikalisch hingegen durchgehend mit gutem Erfolg. Nach «Intermezzo», «Elektra», «Salome», «Ariadne auf Naxos» und «Rosenkavalier» folgte nun «Arabella», die szenisch wie musikalisch in einem Maße gelang, wie es für eine Bühne dieser Größe nicht alltäglich ist.
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