Vergessene Wendestücke
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Alceste, mon amour. Alceste, mio amore. Alkeste, meine Liebe. In welcher Sprache sie auch besungen wird: Wer an diese Frau denkt, muss unweigerlich ans «Fidelio»-Ende denken. Wer ein holdes Weib errungen, stimme in den Jubel ein. Bei Alkestis, der Königin, wie sie bei Euripides erscheint, ist es allerdings eher eine nach innen gewendete Freude, ein Sich-Verneigen...
«Eigentlich war ich», sagt Christa Ludwig, «ein Antityp der Carmen. Einmal, Anfang der 1960er Jahre, sprang ich an der Wiener Staatsoper für Jean Madeira ein, eine Carmen wie gemalt. Ich war dagegen ein Fiasko –‚ ‹Trotzköpfchens Zigeunerhochzeit›, schrieb der Kritiker Karl Löbl, und er hatte Recht.» Wer so erfolgreich war und so unumstritten ist wie die Ludwig,...
Vilnius’ Renaissance-Schloss ist eine Baustelle. 2009 feiert Litauen das tausendjährige Jubiläum seiner ersten Erwähnung. Seit 1636 wurden hier Opern aufgeführt. Das heutige Opernhaus stammt von 1974 und erinnert mit seinen riesigen Glasfoyers, die den Blick spektakulär zum Neris-Fluss und zur Stadt hin öffnen, an eine Kreuzung aus Frankfurter Oper und Palast...
