Was kommt...
Christof Loy
Leise, nachdenklich, hellhörig geht er in die Proben. Die Arbeiten, die so entstehen, beziehen ihre besondere Kraft aus Präzision und Verinnerlichung. Ein Gespräch über Diven und Disziplin, die neue Lust am Verismo und das Theater als moralische Anstalt
Friedrich von Flotow
Seine «Martha» war lange als sentimental verrufen.
Jetzt versuchen gleich zwei Bühnen – Frankfurt und Regensburg – dem Stück zu seinem Recht zu verhelfen
Antonio Salieri
Das Gerücht, er habe Mozart ermordet, hält seinen Namen in der Nachwelt lebendig. Aber das Œuvre des Komponisten in der Nachfolge Glucks ist so gut wie unbekannt. Das Theater an der Wien setzt ihm ein Denkmal: mit «Les Horaces» und «Falstaff»
John Eliot Gardiner
Es war die «Marienvesper», die dem Dirigenten und seinen Ensembles den großen Durchbruch verschaffte: Claudio Monteverdi ist für Gardiner der Maßstab schlechthin – unter anderem, weil er alles repräsentiert, was der englischen Musik fehlt. Ein Interview
Opernwelt 12/2016 erscheint am 23.11.2016
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Opernwelt November 2016
Rubrik: Service, Seite 88
von
Am Anfang deutet alles auf eine konzertante Aufführung: Das Orchester befindet sich auf der Bühne, davor ein befrackter Gurnemanz. Tatsächlich beginnt jedoch ein «Parsifal» von außergewöhnlichem Format – eine Aufführung, die den ganzen ersten Akt zwischen Oper und Oratorium in der Schwebe hält, entsprechend dem im Stück angelegten ständigen Wechsel von epischen und...
Die Geschichte spielt in ferner Vergangenheit, tief im Alten China. Doch die Themen, die in Bright Shengs «Dream of the Red Chamber» verarbeitet werden, sind jedem Operngänger vertraut. Im aktuellen Auftragswerk der San Francisco Opera – Intendant David Gockley, gerade in den Ruhestand verabschiedet, hat die Kompanie als Hort von Neuschöpfungen etabliert – geht es...
Giacomo Puccinis «La Bohème» ist die Geschichte einer Enttäuschung, die mit dem antibürgerlichen Eklat beginnt und mit der Flucht vor der Realität des Todes endet ‒ eine hymnische Feier der Jugend und deren rüde Entzauberung. Und weil die couleur locale der Oper so pariserisch ist wie wohl nur noch in Gustave Charpentiers «Louise», hat Jens-Daniel Herzog in seiner...
