Lust auf Exotik
Kaum ein Monat vergeht, ohne dass uns das in Venedig ansässige Centre de Musique Romantique Française mit neuen Funden überrascht. Die jüngsten Opernausgrabungen aus dem Palazzetto Bru Zane: «La Caravane du Caire» von André-Ernest-Modeste Grétry (1741-1813), «Renaud» von Antonio Sacchini (1730-1786) und «Les Bayadères» von Charles-Simon Catel (1773-1830).
Die Werke von Sacchini und Catel erschienen in der eigenen, luxuriösen CD-Buch-Reihe des Palazzetto, an der Veröffentlichung von Grétrys Opus war das belgische Label Ricercar beteiligt, das bereits Marc Minkowskis 1991 eingespielte Erstaufnahme dieser Oper herausgebracht hatte. «Renaud» und «Les Bayadères» mit englischer Übersetzung, «La Caravane du Caire» bietet den Werkkommentar auch auf Deutsch.
Zu ihrer Zeit waren diese Stücke höchst erfolgreich, auch weil sie die damals populäre Orient-Sehnsucht bedienten. «La Caravane du Caire» möchte man fast ein Schwesterwerk zu Mozarts «Entführung aus dem Serail» nennen. Es kam 1784 an der Pariser Oper heraus und wurde das beliebteste Werk des Lütticher Komponisten – über 500 Vorstellungen bis 1829! Guy Van Waas, der Dirigent der Neuaufnahme, wirkte als Klarinettist bereits bei der ersten ...
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Opernwelt März 2015
Rubrik: Hören, Sehen, Lesen, Seite 26
von Detmar Huchting
Layla, Sie kommen aus einer Kleinstadt in British Columbia. Es wird kein Katzensprung gewesen sein zum nächsten Opernhaus ...
Es gab ein kleines Theater in der nächsten Stadt, anderthalb Stunden entfernt. Und nach Vancouver sind es fünf Stunden. Für kanadische Verhältnisse ist das ja praktisch um die Ecke ... (lacht). Aber es stimmt: In meiner Kindheit hat Billy...
ARD-ALPHA
8.3. – 11.00 Uhr (6)
Wen-Sinn Yang spielt
Bach-Suiten. 6. Suite VI D-Dur BWV 1012.
14./28.3. – 22.00 Uhr
KlickKlack.
Musikmagazin.
15.3. – 11.00 Uhr (1)
22.3. – 11.00 Uhr (2)
22.3. – 11.00 Uhr (3)
Wiener Streichsextett.
1. Schönberg: Verklärte Nacht. 2. Brahms: Sextett für Streicher Nr. 1 B-Dur, op. 18. 3. Sextett für Streicher Nr. 2 G-Dur, op. 36.
arte
1./8.3. –...
Zunächst einmal: Diese «Lucia» ist so vollständig wie möglich. Kirill Petrenko lässt sich von keiner sogenannten Tradition irritieren, die mit dem Notentext so leichtfertig umspringt, als hätte Donizetti dramaturgische Nachhilfe nötig. Striche gibt es also nicht. Das Stück wird dadurch klarer und wirkt – trotz der längeren Spieldauer – kürzer als bei vielen...
