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Jubilare
Es gibt nicht viele Kulturwissenschaftler, die sich ernsthaft für das Musiktheater interessieren und etwas dazu zu sagen haben. Jens Malte Fischer gehört zu ihnen. Zunächst von 1982 bis 1989 Professor für Literaturwissenschaft in Siegen, lehrte er ab 1989 Theaterwissenschaft an der Universität München.
An seinen Studien zu Wagner (insbesondere dessen Antisemitismus), zum möglichen Kunstwerk der Oper, zu Gustav Mahler, Carlos Kleiber, zum Kunstgesang sowie zu zahlreichen Aspekten der Kultur um 1900, zum Sprechtheater und zum Film kommt niemand vorbei. 2013 erschien sein Buch «Richard Wagner und seine Wirkung» (siehe OW 5/2013). Fischer schreibt regelmäßig für die «Süddeutsche Zeitung» und gelegentlich auch für die «Opernwelt». Am 23. Dezember wird er siebzig Jahre alt. Wir gratulieren herzlich.
Sie ist seit 1982 freischaffend an den großen Opernhäusern der Welt tätig. Zu den prominentesten Partien der Altistin Reinhild Runkel zählt die Amme in «Die Frau ohne Schatten», die sie mit großem Erfolg u. a. in Zürich, Melbourne, Amsterdam, München, Wien und Mailand verkörperte. Ferner war sie in zahlreichen «Ring»-Produktionen als Erda, Fricka und Waltraute gefragt – etwa im ...
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Opernwelt Dezember 2013
Rubrik: Service, Seite 52
von Marc Staudacher
ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme
Deutschland
Aachen
Tel. 0241/478 42 44+0180/500 34 64
Fax 0241/478 42 01
www.theater-aachen.de
– Fidelio: 1., 14., 20.
– Hänsel und Gretel: 7., 21., 23., 25.
– Schreier, Prinzessin im Eis (UA): 8. (P), 13.,...
Anhaltisches Theater Dessau bleibt», steht auf einem großen Transparent am Portal des monumentalen Hauses, das der «Führer» einst der Stadt geschenkt hat. Oje, denkt man, wenn Berliner Hausbesetzer die Parole ausgegeben, dass irgendetwas «bleibt» – dann steht die Räumung meist unmittelbar vor der Tür. Zum Glück folgt auf dem Dessauer Transparent der Zusatz: «… was...
Wer kam zuerst? Der Romancier Antoine-François Prévost mit seiner «Histoire du chevalier des Grieux et de Manon Lescaut» – oder William Hogarth, der Londoner Maler und Kupferstecher, mit «A Harlot’s Progress»? Die Geschichten – beide aus dem Jahr 1731 – ähneln einander wie zweieiige Zwillinge. Im Stenogramm: Die Heldinnen Manon Lescaut bzw. Moll Hackabout,...
