Infos

Opernwelt - Logo

Jubilare

Wie so viele britische Dirigenten ist er ein Spross der Kathedralchortra­dition und ausgebildeter Organist. Heute kennt man Richard Armstrong als Operndirigenten mit Schwerpunkt auf den Werken Verdis, Wagners, Strauss’ und Janáceks. Armstrong war von 1973 bis 1986 Music Director der Welsh National Opera, dieselbe Position hatte er von 1993 bis 2005 an der Scottish Opera inne. 1978 erhielt er die Janácek-Medaille für seinen Janácek-Zyklus mit Regisseur ­David Pountney an diesen beiden Häusern.

Er dirigierte regelmäßig an Covent Garden und der English National Opera, folgte Einladungen an zahlreiche europäische Häuser, dirigierte bei den BBC Proms und beim Edinburgh Festival. 2004 wurde er zum Ritter geschlagen. Am 7. Januar wird Richard Armstrong 70 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!


Er zählt zu den Großen im italienischen Opernrepertoire: der Dirigent Bruno Campanella. Er studierte Komposition bei Nino Rota und Luigi Dallapiccola, das Dirigieren lernte er bei Hans Swarowsky. Seit seinem Debüt trat er an wichtigen internationalen Bühnen auf, u. a. am Mailänder Teatro alla Scala, an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, am Teatro La ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Januar 2013
Rubrik: Service, Seite 54
von Wiebke Roloff

Weitere Beiträge
Ihre Familie

Claude Viviers Musik ist vertraut und fremd, beruhigend und verstörend. In seiner 1978/79 komponierten, etwa 70-minütigen Oper Kopernikus treffen schwebende, tonale Klangflächen auf glissandierende Solostimmen, kantable Phrasen auf kindliches Gebrabbel, impulsive Attacken auf meditative Nachklänge. Viviers musikalische Erfahrungen auf einer langen Ostasienreise...

Rockstar Zerbinetta

Immerhin. Man hält's im Hause des reichsten Mannes von Wien – wie wahrhaftig auch immer – mit der aktuellen Kunst. Man gibt eine Oper in Auftrag, wenn man sie auch später verstümmelt, und auf Tilo Steffens’ Bühne zu Ariadne auf Naxos erblicken wir hinten, hoch oben in der Festloge, den Haushofmeister, in Klimts Jugendstilmalerei vertieft. Wie man mit den...

Schön schaurig

Es kommt einem alles so bekannt vor: Da ist der Verdammte, der vor Ablauf der Frist eine schreckliche Aufgabe erledigen muss; der Vater, der die Tochter verschachert; der Held, der mitansehen muss, wie seine Geliebte einem Unhold verfällt; die Ballade vom «bleichen Mann». Lauter Déjà-vus. Wagners Holländer lässt grüßen, auch Webers Freischütz. Dies aber ist Der...