Was kommt... Juni 2019
Fanny Ardant
Ihr Spiel umwehte stets ein leiser Hauch von Exzentrik. Noch in ihren letzten Filmen zeigte die französische Diva, über welche darstellerischen Farben sie verfügt. Nun wagt sie sich, gerade 70 Jahre jung geworden, an die Oper und inszeniert in Athen Schostakowitschs «Lady Macbeth von Mzensk». Wir fahren hin
Cecilia Bartoli
Die Rolle passt hervorragend zu ihr. Eine Verführerin, die sämtliche Männer mit ihrem irisierenden Zauber zu bannen vermag.
Bei den diesjährigen, von ihr künstlerisch geleiteten Pfingstfestspielen in Salzburg verköpert die italienische Mezzosopranistin die Titelfigur in Händels «Alcina». Am Pult von Les Musiciens du Prince steht Gianluca Capuano, Regie führt Damiano Michieletto. Wir sind dabei
Valery Gergiev
Ein Maestro im Dauerstress. Bei den Bayreuther Festspielen dirigiert der Chef der Münchner Philharmoniker Wagners «Tannhäuser» (Regie: Tobias Kratzer), in Salzburg wenig später Verdis «Simon Boccanegra (Inszenierung: Andreas Kriegenburg). Ein Porträt
Mariame Clément
Trotz ihrer jugendlichen Erscheinung zählt sie inzwischen zu den arrivierten Könnerinnen der Zunft. Und steht dabei für einen Regiestil, der Provokationen weitgehend vermeidet, ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Juni 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.
Letzten August widmete das Magazin der «New York Times» dem Thema eine ganze Ausgabe: «Losing Earth. The decade we almost stopped climate change». Es ging um die Jahre 1979 bis 1989, als die Theorie der hausgemachten globalen Erwärmung zum ersten Mal ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte und die Mächtigen dieser Erde nur ein paar Unterschriften entfernt waren...
Im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichte die amerikanische Musikjournalistin Heidi Waleson ein bemerkenswertes Buch über den Niedergang der New York City Opera. Schon der Titel springt ins Auge: «Mad Scenes and Exit Arias» (Henry Holt, New York 2018; 290 Seiten, ca. 28 Euro). Er trifft ziemlich genau den Tenor der tragischen, aber leider auch bezeichnenden...
Volker Hagedorn ist ein Musikkritiker, der ungemein plastisch erzählen kann. Und wenn er ein Buch schreibt, so wie jetzt über die französische Hauptstadt in den Jahren 1821 und 1867, dann ist ihm daran gelegen, die Unmittelbarkeit, die seine Zeitungsartikel ausstrahlen, auch auf die kulturwissenschaftliche Publikation zu übertragen. Und tatsächlich gelingt ihm das...
