Aufgespürt

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Theater ist immer auch Architektur, Architektur immer auch Theater. Ob Bauwerk oder
Bühnenbild – es geht nicht zuletzt um die Inszenierung von Räumen. Deshalb holen sich Intendanten gern Stararchitekten ins Haus. Das war schon zu Schinkels Zeiten so. Und ist bis heute so geblieben. Nicht nur Daniel Libeskind, Stefan Braunfels oder Herzog & Meuron arbeiten gelegentlich für die (Opern-)Bühne.

Nun ist auf Basis einer Kölner Ausstellung ein Katalogband erschienen, der die Wandlungen der Raum-Maschine Theater anhand zahlreicher Fotografien, Gemälde, Grundrisse und Modelle durch zwei Jahrhunderte verfolgt (hrsg. von Petra Hesse und Peter W. Marx, Wienand Verlag, 136 Seiten, 28 Euro).

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Opernwelt März 2013
Rubrik: Magazin, Seite 77
von Albrecht Thiemann

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