Der Wanderer

Der Wanderer: David Mcintyre zum Achtzigsten

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Sein Name wird immer mit dem «Jahrhundert-Ring» von Patrice Chéreau und Pierre Boulez verbunden bleiben: Hier schwang er sich 1976 als Wotan und Wanderer zum führenden Heldenbariton seiner Generation auf, wobei seine schauspielerische Gestaltung des Göttervaters der vokalen ebenbürtig war. Ein Sänger, dem man auch in den oft als lang empfundenen Dialogen mit Fricka und Brünnhilde gebannt zuhörte.

Der 1934 in Auckland geborene McIntyre kam mit einem Stipendium nach London, wo er an der Guildhall School seine Studien fortsetzte.

1959 gab er an der Welsh National Opera sein Debüt als Zaccaria in «Nabucco» und wurde daraufhin ins Ensemble der Sadler’s Wells Opera (heute English National Opera) engagiert, wo er in den folgenden Jahren Mozarts Figaro, Kaspar, Attila, Mephisto und Colline sang; an der Scottish Opera war er als Hunding zu Gast. Mit dem Gang an die Covent Garden Opera (1967) wechselte McIntyre ins Fach des Heldenbaritons. Im selben Jahr debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Telramund. Es folgten Klingsor, Holländer, Amfortas, Kurwenal (unter Carlos Kleiber) und von 1973 bis 1980 Wotan und Wanderer. Hans Sachs kam 1984 in Zürich, später auch in Sydney und an der ...

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Opernwelt September/Oktober 2014
Rubrik: Magazin, Seite 98
von Ekkehard Pluta

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