Was kommt... / Impressum
Oedipe
Am Mythos von Ödipus arbeitete sich George Enescu sein halbes Komponistenleben ab. Zwischen der ersten Berührung mit dem Stoff und der Pariser Uraufführung des vieraktigen «Oedipe» vergingen 22 Jahre. Hans Neuenfels hat das Stück an der Oper Frankfurt neu inszeniert – mit Simon Neal in der Titelpartie und Tanja Ariane Baumgartner als Jokaste.
Renata Scotto
Kurz nach ihrem Debüt 1954 trat Renata Scotto bereits an der Scala auf. Und sang dort zunächst Belcanto-Repertoire.
Als Verdi- und Puccini-Interpretin suchte die Sopranistin ihr Glück vor allem an der New Yorker Met. Im Februar wird Renata Scotto 80. Wir
gratulieren mit einem Interview.
Teodor Currentzis
Das «Requiem» hat er mit seinem Ensemble Musica Aeterna bereits eingespielt. Nun nimmt Teodor Currentzis für Sony den Opernkomponisten Mozart ins Visier: «Le nozze di Figaro», «Don Giovanni» und «Così fan tutte». Die erste Lieferung ist bereits angekündigt. Was führt der Feuervogel da im Schilde? Ein Gespräch.
Rosenkavalier
Als die Vlaamse Opera bekannt gab, sie habe den Oscar-Preisträger Christoph Waltz als Regisseur für einen neuen «Rosenkavalier» gewonnen, fiel nicht nur die Filmbranche aus allen Wolken. Kann der Mann ...
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Opernwelt Januar 2014
Rubrik: Service, Seite 72
von
Das Bild vom Kreator der «Reformoper» war lange musikgeschichtlich so verfestigt, dass der «andere» Gluck ganz in Vergessenheit geriet. Dass mit dem (1750 in Prag uraufgeführten) «Ezio» nun ein früheres Gluck-Stück wiederentdeckt wurde, liegt wohl ebenso an der gewachsenen Geltung der Barockoper wie an der postmodern erweiterten Bewertung des Komponisten. Und die...
Ob Filme unbedingt den Auftritt von Stars brauchten, wurden neulich die Coen-Brüder gefragt. Das sei, antworteten sie, «ein sehr kompliziertes Thema, über das man stundenlang reden könnte». In der Oper ist die Sache so eindeutig wie im Fußball: Stars auf dem Spielfeld, besser: ein Superstar, steigern für viele Menschen den Erlebniswert einer Veranstaltung, sie...
Die Tragödie ist so gut wie vergessen. Am 1. März 1954 geriet der japanische Fischer Aikichi Kuboyama nach einem Nukleartest der amerikanischen Marine unweit des Bikini-Atolls mit 22 anderen Seeleuten in einen radioaktiven Ascheregen. Ein halbes Jahr später war er tot. Das erste Opfer der Wasserstoffbombe. Eine Sekunde hielt die Welt den Atem an, dann ging sie zur...
