TV-Klassiktipps Januar 2020
arte
01.01. – 18.15 Uhr
Neujahrskonzert 2020 aus dem Teatro La Fenice
Auf dem Programm: Arien und Ouvertüren von Verdi, Puccini, Offenbach und Nino Rota. Zum 17. Mal findet in Venedigs berühmten Opernhaus das traditionelle Neujahrskonzert statt. Auch diesmal wird der zweite Teil des Konzertes, der dem großen Opernrepertoire gewidmet ist, für das Fernsehen aufgezeichnet. Myung-Whun Chung dirigiert Orchester und Chor des Teatro La Fenice. Solisten sind die Sopranistin Francesca Dotto und der Tenor Francesco Demuro.
12.01. – 11.
15 Uhr
19.01. – 11.05 Uhr
Der Traum vom Gesamtkunstwerk
Kunst und Oper im 20. und 21. Jahrhundert
Dokumentation, D 2019
10.01. – 05.00 Uhr
Beethoven: Missa solemnis
Rheingau Musik Festival, 2016
ML: Orozco-Estrada, S: Davislim, Müller-Brachmann, Hangler
13.01. – 00.40 Uhr
Sanderling dirigiert Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15
Dresdner Philharmonie, 2019
Konzert zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945
19.01. – 23.20 Uhr
Strauss: Ariadne auf Naxos
Festival d’Aix-enProvence, 2018
ML: Albrecht, I: Mitchell, S: Davidsen, Cutler, Devieilhe, Brower, Rendall, Pons, Abernethy
26.01. – 17.45 Uhr
Kit Armstrong spielt Klaviermusik von Wagner und Liszt
Markgräfli ...
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Opernwelt Januar 2020
Rubrik: Service, Seite 60
von Andrea Kaiser
Wenn zum Happy End alle Solisten den Schlusschor anstimmen, langsam in die Bühnentiefe abgehen, das Orchesterspiel abbricht, der entschwindende Gesang immer leiser wird und das Licht allmählich verlischt, bis Dunkel und Stille herrschen, hat man als Zuschauer im Schwetzinger Rokokotheater die erfolgreiche Wiedergeburt eines Stücks erlebt, das 300 Jahre unter...
Der Monolog aller Monologe, er kommt schon kurz nach Beginn – nicht wie bei Shakespeare erst im dritten Akt. Als wollte Brett Dean die größte Herausforderung gleich am Anfang in Angriff nehmen. Ein Befreiungsschlag? Nun ja. Was Hamlet da murmelt, ist allenfalls ein verstümmelter Monolog, mehr lakonische Feststellung als Frage: « ... or not to be». Als müsse er zur...
Ach, wer bringt die schönen Tage wieder? Vor Elsas Fenster liegt ödes Land: abgegraste Stoppelfelder, düster, kahl und kalt wie die Menschen, die hier leben. Goldfunkelnd leuchtet das Gralsmotiv aus dem Graben, Elsa kauert auf dem Bett, an der Zimmerwand erinnert ein Jagdhorn an den verschollenen Bruder.
In der Dortmunder Inszenierung von Ingo Kerkhof scheint der...
