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Opernwelt Januar 2009
Rubrik: Service, Seite 72
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Vergriffen
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Klein, aber fein

Die niederländische Provinzstadt Maastricht ist bei uns vor allem wegen des dort vereinbarten EU-Vertrags ein Begriff. Empfindsame Stadtreisende wissen ihre architektonischen Schönheiten zu rühmen. Als lokales Opernzentrum ist sie bisher außerhalb des Landes nur wenig zur Kenntnis genommen worden. Das könnte und soll sich ändern, jedenfalls nach dem Willen der...

Mosebachs Monologe

Seit einiger Zeit schon passen Theatermachern die Texte von Beethovens «Leonore»/«Fi­delio» nicht mehr so recht ins Konzept. Mit dem Hohelied auf Ehe und Familie im Gefängnishof können sie so wenig anfangen wie mit dem Gottvertrauen des politischen Gefangenen im finsteren Verlies. Das Jubelkantaten-Finale erscheint gar als Zumutung – es wird gern als konzertanter...

Après-Ski versus Abrissbirne

Waltraud Lehner ist in ihrer Stuttgarter Neuinszenierung mit Tschaikowskys «Eugen Onegin» Ski gefahren, und das ging weder für das Stück noch für die Aufführung gut aus. Lehner, die für den ursprünglich als Regisseur vorgesehenen Peter Konwitschny einsprang, liest Tschaikowskys musikalische Auseinandersetzung mit Alexander Puschkins Versroman vom blasierten Dandy...