Immer im Gespräch

Jedes Problem lässt sich lösen, wenn die Kommunikation stimmt: Basels Intendant Georges Delnon und Opern­direktor Dietmar Schwarz über den Arbeitsalltag an ihrem Haus

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Herr Delnon, bei Ihrem Amtsantritt vor drei Jahren hatten Sie die Vorgabe, drei Millionen Schweizer Franken aus dem Etat des Theaters einzusparen. Wie war das möglich?
Delnon: Eigentlich gar nicht. Ich habe immer wieder versucht, das dem Aufsichtsrat begreiflich zu machen. Wir haben uns dann darauf geeinigt, die Sparsumme zu reduzieren und von den Reserven des Theaters zu leben. Das hieß auch, Defizite in Kauf zu nehmen. Der Hauptgedanke war, den quantitativen Output zu senken.

Unter meinem Vorgänger Michael Schindhelm bot das Basler Theater etwa 700 Vorstellungen pro Jahr an – bei einer Auslastung, die am Ende zwischen 50 und 60 Prozent lag. Die Zahl der Veranstaltungen musste dringend zurückgefahren werden. Mir war dagegen klar, dass wir auf keinen Fall bei der Qualität sparen durften – im Gegenteil. Denn die Leute denken automatisch: Das Theater hat weniger Geld, also sinkt die Qualität. Und dann ist es natürlich noch schwieriger, sie zu uns zu bekommen.
Schwarz: In der Oper bedeutete das, dass wir uns auf die Veranstaltungen auf der großen Bühne konzentriert und mit Produktionen wie «Hair» und «Sekretärinnen» den Unterhaltungsbereich gestärkt haben. «Sekretärinnen» etwa konnten ...

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Opernwelt Jahrbuch 2009
Rubrik: Opernhaus des Jahres, Seite 14
von Jörg Königsdorf

Vergriffen
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